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Open-Air in Kummerfeld : 2000 Fans rocken den Acker

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

16 Bands traten beim Ackerfestival auf. Das Publikum feierte auch in diesem Jahr wieder eine ausgelassene Party.

Das besondere Flair, die generalstabsmäßige Organisation, die Bandauswahl, die günstigen Eintrittspreise und nicht zuletzt das Lokalkolorit – dies und noch viel mehr haben das Ackerfestival in Kummerfeld über die Grenzen des kleinen Dorfs hinaus bekanntgemacht. Am Wochenende gab es bereits die achte Auflage der zweitägigen Rockparty. 2000 meist jugendliche Besucher zählten die Organisatoren, der Verein Ackerfestival e.V., der 50 Mitglieder in seinen Reihen zählt. Mit von der Helfer-Partie sind jedoch jedes Mal 150 Menschen, wie Sprecher Patrick Lublow sagte. Fast alle von ihnen arbeiten ehrenamtlich.

16 Bands, darunter etliche aus der Region, aber auch Musiker, die weitere Anfahrtwege hinter sich hatten, standen auf der Bühne. Wegen einiger Staus auf den Autobahnen traf die eine oder andere Truppe verspätet in Kummerfeld ein. Kein Problem, denn kurzerhand wurde die Reihenfolge der Auftritte leicht verändert. Bereits am Freitagmittag bauten die ersten Besucher auf dem Campinggelände ihre Zelte auf. Aus Sicherheitsgründen galten strenge Regeln: Offenes Feuer war ebenso wenig erlaubt wie die Verwendung von Einweggrills, Stromgeneratoren und Kühlschränken. Glasflaschen waren auf dem gesamten Gelände verboten.

15 professionelle Sicherheitsleute passten auf, dass sich alle an die Regeln hielten. André „Atze“ Schneider, Chef der Truppe, ist seit vielen Jahren beim Ackerfestival dabei. „Wir haben noch nie besondere Probleme gehabt, es sind alles friedliche Leute, die nur ihren Spaß haben wollen. Das Festival ist absolut entspannt“, sagte er. Besonderes Lob zollte Schneider dem Organisations-Team: „Die Zusammenarbeit ist einfach klasse.“

Sina und Marla (beide 17), Gymnasiastinnen aus Hamburg, waren zum zweiten Mal zum „Acker“ gekommen. „Wir lieben das Ackerfestival, in Kummerfeld gibt’s keinen Kummer“, freuten sich die Mädchen auf die Party. Besonders angetan hatte es ihnen der Sänger der Gruppe „Razz“, ein Quartett mit Musikern im Durchschnittsalter von 17 Jahren: „Den finden wir echt scharf.“ Gut gelaunt vertrieben sich die Freundinnen die Pausen zwischen den Konzerten mit Seifenblasen.

Rock, Punk, Pop, Metal und andere Stilarten – den Besuchern wurde einmal mehr eine große musikalische Bandbreite geboten. Zu den Höhepunkten gehörten unter anderem das Doppelkonzert von „Kill all the sexy People“ und „Conjoined Twin Octopus“ sowie die Auftritte des Duos „Wohnraumhelden“ und der Bands „Feine Sahne Fischfilet“ und „Egotronic“. Optisch unterstützt wurde die Musik mit einer ausgefeilten Licht- und Lasershow.
 

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erstellt am 24.Sep.2013 | 12:00 Uhr

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