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Kummerfeld : 200.000 Euro-Sanierung der Osterkirche

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Kummerfelder Gotteshaus wird energetisch saniert.

shz.de von
erstellt am 19.Nov.2014 | 16:00 Uhr

Kummerfeld | In der Osterkirche wird es hell: Nach monatelangen Bauarbeiten wird die Sanierung des Kummerfelder Gotteshauses in den kommenden Tagen abgeschlossen. Lediglich das Dach soll noch in den nächsten Tagen neu gedeckt werden. Die Fensterbänder unter der Decke wurden bereits ausgetauscht.

Seit dem Sommer wird die Kirche saniert. Das zweiflügelige Stahl-Portal mit Glaselementen, das zum Friedhof führt, ist ebenfalls erneuert worden. Die Kosten von rund 200.000 Euro kann die Gemeinde selbst stemmen. Möglich ist dies laut Pastor Bernd Andresen nur mit einer großzügigen Spende aus einem Vermächtnis. „Sonst wäre die Sanierung des Daches, die im Zuge der Arbeiten gleich mitgemacht wurde, nicht drin gewesen“, sagt Andresen. „Wir sind froh, dass nun alles fertig ist“, sagt der Pastor. Monatelang konnte die Kirche nicht genutzt werden. Dadurch habe er den 70er-Jahre-Bau noch mehr zu schätzen gelernt. Die Sanierung sei dringend notwendig gewesen.

Die Fenster hatten nur eine Einfachverglasung wie es im Baujahr 1970 eben üblich war. Allerdings zog es durch die Ritzen – gerade im Bereich des Altars. Die Spende kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn während der energetischen Sanierung sind auch Mängel am Dach festgestellt worden. Durch den Zuschuss wurde alles in einem Rutsch erledigt.

Die größte Veränderung ergibt sich erst auf den zweiten Blick: Das nachgebaute Portal zum Friedhof mit der rautenförmig unterteilten neuen Verglasung lässt nun wesentlich mehr Licht in das Gotteshaus, erklärt Höver. Auch die mehrfach verglasten Fensterbänder lassen die Kirche heller wirken. Die stellvertrende Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Silke Bürger, berichtet, dass viele Gemeindemitgliedern die freundlichere Atmosphäre bereits positiv bemerkt hätten. „Das ist ein ganz anderes Licht.“

Eine wohligere Atmosphäre mit mehr Licht ist auch dadurch entstanden, dass die Leuchten in der Decke ausgetauscht wurden. Bisher wurde das Licht in alle Richtungen gestreut. Die neuen Lampen strahlen die 100 mundgeblasenen Kugeln, die von der Decke hängen, gezielter an. Das Glaskugelgehänge in der Kirche wurde ebenfalls gereinigt. „40 Jahre Staub lagen darauf“, sagt der Kummerfelder Pastor.

Wer sich selbst ein Bild machen will, kann dies beim nächsten Gottesdienst am Sonntag, 23. November, um 11 Uhr tun. Der Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag wird musikalisch untermalt von einem Bläserchor. Anschließend öffnet das Kirchenkaffee seine Türen.

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Kummerfeld mit der Osterkirche betreut die Menschen in Borstel-Hohenraden, Kummerfeld und Prisdorf. 1964 wurde die ländliche Kirchengemeinde aus Rellingen ausgegliedert. Die Institution versteht sich in ihren Angeboten und Einrichtungen auch als Bindeglied zwischen den Dörfern. Dörfliche Feste, die jeweiligen Schulen und Kindergärten werden begleitet. Die Osterkirche wurde 1970 gebaut.
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