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Klettern, planschen, zaubern : 20. Auflage des Eggerstedtfests

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bei der 20. Auflage der Veranstaltung feierte der ganze Stadtteil. Viele Institutionen waren daran beteiligt.

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2016 | 14:00 Uhr

Pinneberg | Sie sind ein eingespieltes Team, Saim „Kasi“ Cetinkaya vom Jugendtreff Komet, Frank von Allwörden vom Bauverein der Elbgemeinden (BVE), die Awo-Kita Traumland und die Grund- und Gemeinschaftsschule (GuGS). Schließlich organisierten sie in diesem Jahr bereits ihr 20. Eggerstedtfest.

Nicht nur für die Stadtteilbewohner längst ein Kultevent. Etliche Besucher nahmen fürs Dabeisein auch längere Anreisen in Kauf. So wie Lilia. „Aber früher habe ich hier mal gewohnt“, bekräftigte sie ihren Anspruch, dabei zu sein, während ihre dreijährige Tochter Alina sich gerade mit Seifenblasen-Pusten amüsierte. Es störte die Kleine gar nicht, dass die im Sonnenlicht schillernden Gebilde schnell wieder platzten.

Andere Kinder gingen mit größerem Ehrgeiz an die Herausforderungen heran. „Ich schaffe das, ich habe das schon mal geschafft“, war die Mantra des elfjährigen Ilja, der sich am „Heißen Draht“ um eine sichere Hand bemühte. Irgendwann gelang es ihm dann auch, die große Öse am Griff den elektrisch aufgeladenen Draht entlang zu führen, ohne dass es zu einer Berührung der beiden kam. „Kasi“ selbst stand am Kickertisch und forderte scharenweise Mädchen und Jungen heraus. Mit nur einer Hand werde er jeden schlagen, brüstete er sich lautstark. Er schaffte es manchmal.

Für Mutige gab es eine Bob-ähnliche Rutsche, die nach halsbrecherischer Abfahrt in einer Sandkiste endete. Die umlagerte neueste Attraktion des Fests aber war der aufblasbare Kletterberg. Hier war die sechsjährige Ila einer der verwegenen Gipfelstürmer. Dann brachte Zauberer Elias Jung und Alt zum Staunen. Sein Deutsch sei noch nicht so gut, entschuldigte sich der Jugendliche aus Afghanistan, aber seine Tricks waren internationale Klasse. Es gab stürmischen Applaus.

Ruhiger war es an der etwas abseits platzierten „Werkkiste“, auch sie eine Neuheit auf dem Festplatz. Nach Herzenslust basteln konnte man hier. Ein paar Schritte weiter hatte die „Spiellunke“ ihr Zelt aufgeschlagen. Wer Spielzeug suchte, wurde hier schnell fündig. Sogar Tretautos mit Anhänger konnte man ausleihen. Es war ein heißer Nachmittag. Entsprechend viel los war im Planschbecken. Die Erwachsenen hielten sich lieber an kühle Getränke. Die gab es wie immer in der Cafeteria der türkischen Hausfrauen. Dazu duftende orientalische Spezialitäten, frisch gekocht oder gegrillt. Leckere Kuchen hatten die Frauen auch gebacken.

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