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Pinneberger Tageblatt

20. August 2017 | 23:18 Uhr

2,6 Millionen Euro für Straßen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

In diesem Jahr werden vom Kreis Pinneberg mehrere Strecken saniert / Bestandsaufnahme nach dem Winter

Der Kreis Pinneberg ist für den Zustand von mehr als 20 Kreisstraßen verantwortlich. Insgesamt handelt es sich dabei um zirka 100 Kilometer Asphaltstrecke, die von den Mitarbeitern der Kreisverwaltung regelmäßig überprüft und bei Bedarf ausgebessert werden müssen. Für die Sanierungsarbeiten im Jahr 2014 rechnet der Kreis bereits jetzt mit Kosten in Höhe von mehr als 2,6 Millionen Euro, wie Kreissprecher Marc Trampe dieser Zeitung mitteilte.

Zirka 100 000 Euro wird der Kreis in diesem Jahr dafür ausgeben müssen, damit umfangreiche Markierungsarbeiten an sämtlichen Kreisstraßen bewerkstelligt werden können, sagte Trampe. Zudem seien an allen Kreisstraßen die „übrigen baulichen Unterhaltungsarbeiten wie Rissesanierungen und Oberflächenbehandlungen geplant“. Wie umfangreich diese Arbeiten seien und wieviel Geld der Kreis dafür zusätzlich aufbringen müsse, könne man jedoch noch nicht sagen. „Wir müssen das Ende des Winters abwarten“, teilte Trampe mit. Durch Frost, Streusalz und Schnee könnten noch witterungsbedingte Fahrbahnschäden entstehen. Eine Begutachtung des Fahrbahnzustands lohne sich erst, wenn man davon ausgehen könne, dass das Wetter stabil bleibe. Erst dann könne die Verwaltung entscheiden, in welcher Reihenfolge die Straßen saniert würden. „Wir werden dann sehen, wo der größte Handlungsbedarf besteht, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten“, erläuterte Trampe. Und dann werde die Entscheidung gemeinsam mit den Politikern des Kreises Pinneberg gefällt.

Auch für einige der Straßenbauprojekte, welche die Kreisverwaltung bereits in ihre Planungen aufgenommen hat, konnte Trampe noch nicht sagen, wann sie erfolgen sollen. „Für die Kreisstraße 5 haben wir einen Förderantrag beim Land Schleswig-Holstein gestellt“, erläuterte er. Erst wenn dieser genehmigt worden sei, könne für die Bauarbeiten ein Termin festgelegt werden. Und von diesem seien auch andere Straßebauprojekte in diesem Jahr abhängig, so Trampe.

Die betroffenen Anwohner würden jedoch möglichst früh über die anstehenden Bauarbeiten, Sperrungen und Umleitungsstrecken in ihrer Gemeinde informiert werden. „Normalerweise wissen wir einige Wochen vor Baubeginn, wann die Arbeiten anfangen“, sagte Trampe. Es sei jedoch auch möglich, dass einige Ausbesserungsarbeiten kurzfristig stattfänden. „Wir hatten bereits den Fall, dass die Umsetzung innerhalb von einer Woche begonnen habe.“

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erstellt am 15.Jan.2014 | 15:37 Uhr

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