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Bönningstedt : 19. Oldie-Nacht des SV Rugenbergen läutet das Jubiläumsjahr ein

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

700 Karten binnen 14 Tagen verkauft. Auftakt-Party zum 90. Geburtstag.

Bönningstedt | Kaum war am Freitag der letzte Schulgong in der Gemeinschaftsschule Rugenbergen erklungen, da übernahmen die Sportler des SV Rugenbergen von 1925 (SVR) das Kommando: Die traditionelle Oldie-Party musste vorbereitet werden.

Die Tanzfläche wurde verlegt, die Räumlichkeiten und Flure dekoriert, die Bar aufgebaut und vieles mehr. „Feiern wollen alle, aber da steckt immer auch eine Menge Arbeit dahinter“, sagte Michael Riethmüller. Der Kassierer des Sportvereins konnte am Sonnabend zufrieden sein. Denn schon, bevor der erste Gast die Gemeinschaftsschule betrat, stand fest: Ausverkauft.

„Die Karten sind weggegangen wie geschnitten Brot“, sagte Riethmüller. Knapp 14 Tage habe es gedauert, bis alle Karten für die 19. Oldie-Party vergriffen waren, die in diesem Jahr gleichzeitig den Auftakt zum Jubiläumsjahr darstellte, da der SVR sein 90-jähriges Bestehen feiert. Die offizielle Jubiläumsfeier soll zusammen mit dem Dorffest im September stattfinden.

Mehr als 50 Helfer waren am Sonnabend an Garderobe, Theken und hinter den Kulissen im Einsatz. Für den Hamburger DJ Eggert Inselmann, der kurzfristig eingesprungen war, war es eine Premiere. Doch schnell stellte er fest: „Die Stimmung ist schon sehr gut.“

Bereits nach einer halben Stunde wagten sich auch die jüngeren Semester auf die Tanzfläche. „Das spricht meistens für eine gute Party“, so der Mann am virtuellen Plattenteller. Musikalisch ging es zurück bis in die 1960er-Jahre und reichte bis in die aktuellen Charts. Ein Muss auf so einer Party? „Auch auf einer Oldie-Party darf Helene Fischer nicht fehlen“, sagte Inselmann, während er musikalisch in die Zeiten des Swings reiste.

Einen Fauxpas hatte sich der Hamburger allerdings geleistet: Rüschenhemd und Glitzerweste. „Ich dachte, das wäre eine echte Mottoparty und da habe ich tief unten in den Kleiderschrank gegriffen“, sagte Inselmann uns schmunzelte.

Bis vier Uhr wurde gefeiert. „Leider“, sagte Riethmüller. Warum leider? „Um die Zeit schlafe ich lieber“, so der Kassenwart. Doch eine Stunde musste er noch durchhalten bis sich die Türen endgültig schlossen.

Für viele der 30 Abbauhelfer wurde es eine kurze Nacht: Ab 10 Uhr standen sie am Sonntag wieder auf der Matte, um klar Schiff zu machen. Schließlich beginnt heute wieder der ganz normale Schulalltag.

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