19-jähriger Vergewaltiger muss sieben Jahre in Haft

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28. Februar 2018, 11:43 Uhr

Ein 19-Jähriger, der unter anderem versucht hatte, in Pinneberg eine junge Frau zu vergewaltigen, ist jetzt zu einer Haftstrafe von sieben Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Während der Täter bei diesem Angriff im August 2017 von einer aufmerksamen Anwohnerin gestoppt worden war, hatte er nach Auffassung des Gerichts einen Monat später in der Nähe des Bahnhofs Winsen eine junge Frau brutal zu Boden gerissen, sie vergewaltigt und ihr anschließend Geld und das Handy gestohlen.

Laut des zuständigen Amtsgerichts Winsen lebt der heute 19-jährige Ägypter seit 2015 als Asylsuchender in Deutschland. Er soll 2016 in mehreren Betreuungseinrichtungen, in denen er untergebracht war, Mitarbeiter attackiert haben. Knapp ein Jahr später folgten dann die sexuellen Übergriffe an der Bahnhofstraße in Pinneberg und unweit der Stadthalle in Winsen. In der niedersächsischen Stadt lebte er zuletzt. „Bei der Bemessung der Strafe hat das Gericht berücksichtigt, dass der Angeklagte in sehr brutaler Weise ohne jede Hemmung vorgegangen ist“, teilte Gerichtssprecherin Simone Skibba mit. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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