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Pinneberger Tageblatt

16. Dezember 2017 | 14:20 Uhr

Rellingen : 175 Jahre Friedhof in einem Heft

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Rellinger Autorenteam legt erstmals faktenreiches Infoheft vor. Ab Sonntag beginnt der Verkauf.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2013 | 14:45 Uhr

Der 26. Januar 1838 ist für Manfred Heitmann (kleines Foto) ein wichtiges Datum. An diesem Tag nämlich wurde die erste archivalisch nachgewiesene Beerdigung vorgenommen. Vor 175 Jahren. Und so ergriff der Verwalter die Initiative, dem historischen Ereignis ein angemessenes Denkmal zu setzen. Das Ergebnis: eine fakten-, facetten-, wort- und bildreiche, 32-seitige Broschüre, die am kommenden Sonntag veröffentlicht wird.

Das Autoren-Team war schnell gefunden: Im Mai/Juni steckten erstmals Pastorin Iris Finnern und Stefan Flomm (beide Texte), Heitmann als fachlicher Berater, Wolfgang Gaedigk und Lars Kruse (beide Foto) sowie Kaja-Christin Stülcken (Gestaltung) die Köpfe zusammen, um das Konzept zu erarbeiten.

Es musste eine Menge beachtet werden. „Die Nordkirche hat strenge Layout-Vorgaben“, so Stülcken. Farbwelt, Schrift („Nordelbica“) und durchgehender weißer Rahmen um jede Seite mussten berücksichtigt werden.

Während Flomm sich auf historische Aspekte konzentrierte und dabei unter anderem auf das Wissen der Rellinger Heimatforscher Reinhold Miller und Wieland Witt zurückgreifen konnte, konzentrierte sich Pastorin Finnern auf theologische Aspekte. „Rellingen hat keinen konfessionsgebundenen Friedhof, sondern ist für alle Glaubensrichtungen offen“, beschreibt Finnern ein Detail von vielen. Die Broschüre solle zudem die Menschen an die Hand nehmen. Beraten. Orientierung geben.

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