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Pfannengyros und Schwedenfeuer : 1500 Besucher feiern beim Osterfeuer in Tornesch-Esingen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ein Fest für die ganze Familie. Pyrotechnik eine Stunde vor Mitternacht.

shz.de von
erstellt am 07.Apr.2015 | 16:00 Uhr

Tornesch | Es war wieder einmal ein Fest für die ganze Familie: Jung und Alt, etwa 1500 Menschen, tummelten sich am Sonnabend beim Osterfeuer in Tornesch. Nachdem das Spektakel wegen des Mordes an ihrer Kameradin Lisa Marie im vorigen Jahr abgesagt wurde, hatte die Freiwillige Feuerwehr Tornesch-Esingen wieder zur Traditions-Veranstaltung eingeladen. Hans-Joachim Mölln, Michael Stahr und Sebastian Kehr vom Festausschuss aktivierten dafür die gesamte Wehr, die Jungretter-Riege und die Partner der Einsatzkräfte. Den Brandschutz in der Stadt übernahmen die Kameraden aus Ahrenlohe.

Wegen der Neugestaltung der Feuerwache und des Areals konnte kein großer Reisighaufen entzündet werden. Deshalb hatten sich die Blauröcke etwas Besonderes einfallen lassen: Stammholz, das im vergangenen Herbst während einer Motorsägen-Übung zerkleinert worden war, wurde auf einer Grandfläche aufgeschichtet. Zudem stellten die Helfer an einigen Stellen eingeschlitzte Baumstämme – so genannte Schwedenfeuer – auf, die von innen langsam ausbrennen. Dazu kleine Feuer für das Stockbrotbacken, und es wurde so richtig gemütlich auf dem Platz.

Eine achtköpfige Gruppe war aus der Nachbarstadt Uetersen gekommen. „Wir wohnen direkt an der Ortsgrenze. Bei uns gibt es kein Osterfeuer, deshalb sind wir seit vielen Jahren in Tornesch dabei“, sagten sie. Kulinarisches „Highlight“ war einmal mehr die „Feuerwehrpfanne“ – ein pikantes Gyros, das die „Chefköche“ der Wehr frisch zubereiteten. Die Jugendfeuerwehr lud zum Stockbrotbacken ein, und die „Feuerwehrfrauen“ servierten in der Fahrzeughalle Waffeln. Zudem wurden Würstchen gegrillt. An den Zapfstellen der beiden Bierpilze hatten die Kameraden alle Hände voll zu tun, den Wünschen der Besucher nach einem Glas Gerstensaft nachzukommen. Bei Temperaturen nahe der Fünf-Grad-Grenze wurde auch dem Glühwein kräftig zugesprochen.

Für die musikalische Unterhaltung mit Oldies, Schlagern und Hits aus den Charts sorgten die Feuerwehrmänner Benny Rost und Stefan Pummer. Eine Stunde vor Mitternacht wurde von professionellen Pyrotechnikern ein 20-minütiges Feuerwerk entzündet. Wehrführer Günther Pieper zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden: „Es war wieder ein tolles Osterfeuer, das allen sehr viel Spaß gemacht hat.“ Der Erlös aus dem Verkauf der Speisen und Getränke fließt in die Kameradschaftskasse der Feuerwehr. Dabei werden auch die Jungretter bedacht.

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