Einkaufszentrum feiert Geburtstag : 15 Jahre Shoppen im Trockenen in Pinneberg

Pinnebergs Einkaufspassage steht seit 15 Jahren. Auch das Rathaus, das Finanzamt, die Volkshochschule und die Musikschule haben Geburtstag.
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Pinnebergs Einkaufspassage steht seit 15 Jahren. Auch das Rathaus, das Finanzamt, die Volkshochschule und die Musikschule haben Geburtstag.

Pinnebergs Rathauspassage feiert am Sonnabend mit Torte und Tombola. In der Musikschule ist Tag der offenen Tür.

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01. Dezember 2017, 12:30 Uhr

Pinneberg | „Endlich wieder ungestört fließender Verkehr, endlich wieder mehr Ruhe.“ Das waren 2002 die einleitenden Grußworte von Frank Albrecht, Vorstand der Albrecht Vermögensverwaltungs-AG, zur Eröffnung von Pinnebergs Rathauspassage in der Innenstadt. 42 Millionen Euro investierte die AG damals in die Passage; in anderthalb Jahren Bauzeit entstand auf 19 900 Quadratmetern der Komplex, der heute 21 Geschäften, dem Finanzamt und der Sparkasse Südholstein eine Heimat bietet. Auch die Stadtbücherei und die Musikschule Pinneberg sind dort zu Hause.

Genau 15 Jahre ist das her und zum Geburtstag feiern morgen die Rathauspassage und die Musikschule gemeinsam: Von 10.30 bis 13.30 Uhr ist in der Musikschule, Am Rathaus 3, „Tag der offenen Tür“ mit Instrumenten zum Ausprobieren. Interessierte können um 12 Uhr eine öffentliche Probe des Jugendsinfonieorchesters im benachbarten Ratsssaal besuchen und zusätzlich spielen einzelne Ensembles in der Rathauspassage. Für die Feierlichkeiten dort zeichnet Bettina Hingst vom Center-Management verantwortlich. Mit ihren zwei Kollegen hat sie das Programm ausgearbeitet (Infokasten).

Im November 2002 wurde die Passage zum Shoppen freigegeben. „Es wurde damals ganz geschickt gebaut“, sagt Hingst. „Das Rathaus und das Finanzamt sind Orte, wo die Menschen hin müssen und so können sie gleich ihre Einkäufe hier erledigen.“ Zentral, warm, trocken. „Das Wichtigste ist, dass die Menschen nicht ins Umland fahren müssen.“

Wie viele Menschen die Passage am Tag nutzen, ist nicht genau bekannt. Aber: „Wir wissen, dass 500 Menschen pro Tag die Toiletten nutzen“, sagt Hingst. Daraus schätzt sie, dass die Laufkundschaft bei etwa 2500 Menschen am Tag liegt. „Wir sind gut frequentiert“ – am meisten an den Markttagen und vor Weihnachten.

Modernisierung im Hintergrund

Die Passage war vor 15 Jahren auf dem aktuellen Stand der Technik. Und wie sieht’s heute aus? Um den gesetzlichen Anforderungen an die Sicherheit gerecht zu werden, wird ständig modernisiert – ohne dass die Kunden etwas mitbekommen, erläutert Hingst. „Gerade beim Brandschutz sind die Auflagen sehr streng geworden und der Tüv kontrolliert häufig “, sagt sie. Der Alarm, die Sprenkelanlage, die Durchsage, das automatische Öffnen der Fenster – alles muss im Notfall funktionieren. „Hier steckt viel Technik drin.“

Dazu gehört auch der 512-Kilowatt-Notstromgenerator im Keller, der bei Stromausfall für zehn Stunden Energie liefert. Ein Ventilator mit einem Durchmesser von etwa zwei Metern neben dem Büro des Center-Managements springt zudem an, wenn in der Tiefgarage der Passage die Luft dünn wird.

Fallen Reparaturen an, kümmern sich Hingst und ihre Kollegen um die Handwerker. Wenn nicht die beiden Haustechniker, die auch die Weihnachtsdeko selbst herstellen, eingreifen. Bei Veranstaltungen wie dem Passagengeburtstag ziehen sie im Hintergrund die Fäden – beziehungsweise die Kabel. „Wir hoffen, dass viele Leute kommen und mit uns feiern“, sagt Hingst. Die Geburtstagstorte wird um 13.30 Uhr angeschnitten – sie ist beinahe ein mal einen Meter groß.

Ab 10 Uhr: Zu jeder vollen Stunde Verteilung von Losbändern

10.30 Uhr: Akkordeon Ensemble

11 Uhr: Süße Überraschung 

11.30 Uhr: Quer- und Blockflötenchor

13.30 Uhr: Anschnitt der Geburtstagstorte

15.30 Uhr: Verlosung

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