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Kicken wie die Profis : 15. Fußball-Camp von Blau-Weiß 96 Schenefeld

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Veranstaltung erweist sich erneut als Teilnehmermagnet. 14-Jährige erreicht Höchstpunktzahl.

shz.de von
erstellt am 13.Apr.2015 | 12:30 Uhr

Schenefeld | Mit dem sprichwörtlichen Teppich hatte der Rasen im Sportstadion Achter de Weiden am Freitag nicht mehr viel zu tun. Vier Tage lang hatten insgesamt 70 Kinder und Jugendliche das Grün ordentlich umgepflügt, sich total verausgabt und dabei mächtig viel Spaß gehabt.

Anders gesagt: Das Fußballcamp, das der Verein Blau-Weiß 96 Schenefeld, seit vielen Jahren in den Osterferien veranstaltet, war auch in der 15. Auflage ein großer Erfolg. „Riesige Begeisterung, nahezu perfektes Wetter. Was will man mehr?“, sagte Trainerin und Mitorganisatorin Conni Thau.

Auf die Teilnehmer, die meisten aus Schenefeld und Umgebung und alle von sechs bis 14 Jahre alt, wartete dabei eine Woche mit Fußball satt. Vier Stunden lang wurde täglich um Punkte für das DFB-Fußballabzeichen gekämpft, das am Ende 43 Kinder ergatterten – auf dem Programm standen Übungen in den Bereichen Dribbling, Kurzpass, Torschuss, Flanken, Kopfball und Torschuss. Darüber hinaus spielten die Steppkes eine Europameisterschaft aus. Im Finale am Freitagnachmittag standen sich dabei schließlich „Italien“ und „Schweden“ gegenüber, wobei die „Azzuri“ mit 8:3 die Oberhand behielten. Doch bei allem sportlichen Ehrgeiz: „Es geht uns mit dem Camp nicht darum, Nachwuchs für unseren Verein zu finden“, so Thau. Obwohl für jedermann offen, seien die meisten Teilnehmer ohnehin bei Blau-Weiß oder anderen Klubs aktiv.

Manche sind jedenfalls schon richtige „alte Hasen“ . So wie Felix Beck, der bereits zum siebten Mal dabei war und auch jedesmal ein Abzeichen gewonnen hat. „Nächstes Jahr darf ich nicht mehr. Aber dann will ich als Trainer mit dabei sein“, sagte der Fan des brasilianischen Nationalspielers Neymar. Den sprichwörtlichen Vogel schoss in diesem Jahr allerdings eines der nur vier teilnehmenden Mädchen ab. Michelle Jansen, wie Felix 14 Jahre alt, holte 300 Punkte. Mehr geht nicht, ein Rekord für die Ewigkeit. „Das“, so Thau, „hatten wir zuvor noch nie“.

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