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Pinneberger Tageblatt

24. August 2017 | 01:33 Uhr

Kummerfeld : 15 Bands rocken den Acker

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

2000 Besucher kamen zum Kult-Festival auf den Sportplatz in Kummerfeld. Große musikalische Vielfalt der Gruppen.

Kummerfeld | Vor zehn Jahren ins Leben gerufen, ist das Ackerfestival längst Kult. Die Premiere war in Tangstedt, doch ein Jahr danach zog der „Acker“ nach Kummerfeld um und entwickelte sich vom Geheimtipp zum Publikumsmagnet. Am Wochenende wurde auf dem Sportplatz am Ossenpadd wieder kräftig gefeiert und Musik gemacht: 2000 meist jugendliche Besucher erlebten, wie 15 Bands den Acker rockten.

Es war ein buntes Partyvolk, das sich auf dem Gelände und im Camp tummelte. Die meisten Besucher hatten Zelte, Schlafsäcke und Isomatten mitgebracht und übernachteten auf dem Platz neben dem Festivalgelände. Selbstverständlich waren in Gepäck auch reichlich Dosenbier und andere flüssige Verpflegung, sodass niemand Durst leiden musste. Eine Gruppe aus Borstel-Hohenraden hatte sogar einen großen, selbst gebauten Tresen mit Musikanlage mitgebracht. Dani (36), Katka (29) und Andreas (35) gehörten eher zur „älteren Generation“ der Besucher. Das Trio war aus Berlin nach Kummerfeld gereist. „Ein Super-Festival, mit Herz, sehr familiär und vor allem nicht so mainstreammäßig aufgezogen. Auch die Musik ist klasse“, sagten sie. Eine kleine Kritik merkten die Berliner jedoch an: „In diesem Jahr gibt es leider keine Pommes.“ Aber: „Im nächsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei.“

Altbürgermeister Hanns-Jürgen Bohland (76), bis vor einem Jahr noch Gemeindeoberhaupt und einer der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, war zum ersten Mal als „normaler“ Besucher mit von der Partie. „Es macht nach wie vor großen Spaß, zumal die Musik gut altersgemischt ist“, sagte er.

Der Verein „Ackerfestival“, der die Veranstaltung seit 2006 organisiert, hatte wieder eine illustre und gut gemischte Auswahl an Bands getroffen: Punk, Hardcore, Noise, Indie, Rap und Metal – die meisten Combos erwiesen sich als Vertreter der etwas härteren musikalischen Gangarten, was beim Publikum gut ankam. Nicht selten drängelten sich Fangruppen vor der Bühne, um die Bands zu feiern und kräftig zu rocken.

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erstellt am 08.Sep.2014 | 12:00 Uhr

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