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Pinneberger Tageblatt

18. Dezember 2017 | 21:55 Uhr

146 Kinder auf Warteliste für Kitaplätze

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Halstenbek: Container als Übergangslösung

von
erstellt am 22.Feb.2014 | 16:00 Uhr

„Gestern Abend ist mir ein Stein vom Herzen gefallen.“ Im harten politischen Ringen um die gefährdete Ferienbetreuung für Viertklässler an der Grund- und Gemeinschaftsschule an der Bek sowie um fehlende Krippen- und Elementarplätze in Halstenbek blieb im Ausschuss für Schule, Kinder und Jugend Platz für Emotionen. Vorsitzende Angela Friedrichsen (SPD) war zufrieden: „Die Fortsetzung der Ferienbetreuung für die Schüler der vierten Klassen wurde als Grundsatz einstimmig beschlossen.“

Die Ferienbetreuung soll künftig, ebenso wie die Regelbetreuung am Nachmittag, vom Offenen Ganztag übernommen werden. Die Verwaltung wird mit dem Träger des Offenen Ganztages, der örtlichen Volkshochschule, die Ausgestaltung abstimmen.

Weitere Herausforderung für Politik und Verwaltung: 74 Elementar- und 72 Krippenkinder stehen auf der Warteliste. Laut Friedrich könnten bis Ende des Jahres jeweils zwei Krippengruppen (à zehn Kinder, insgesamt 40 Kinder) durch den Ausbau in der Awo-Kita sowie in der Kita Bickbargen zur Verfügung stehen. Zehn Krippen-Kinder könnten in der „Arche Noah“ (Haselweg) unterkommen. „Sollten die Gespräche zwischen Kirche und Kommune erfolgreich verlaufen, könnte eine zusätzliche Krippengruppe in der Kita Erlöserkirche eingerichtet werden“, hofft Friedrichsen.

Um die Elementarkinder (drei bis sechs Jahre) unterzubringen, setzt die Gemeinde laut Beschluss im Ausschuss auf Container als Übergangslösung. Laut Friedrichsen ist ein Standort an der Erlöserkirche geplant, ein weiterer (Stückpreis: etwa 130 000 Euro für 20 Kinder) auf dem Areal an der Regenbogen-Kita (Birkenallee 31) vorgesehen.

Des Weiteren, so Friedrichsen, sei die Option „Ausbau des A 23“ (Räume für 30 Kinder) diskutiert worden. Doch die Kostenprüfung habe von Seiten des Architekten nicht vorgelegen. So dürfte am Donnerstag, 13. März, während der Schulausschusssitzung auch einen Kita-Neubau beraten werden. Drei Standorte sind anvisiert:
> Eiderstedter Weg/ Osterbrockweg (CDU-Favorit),
> Eiderstedter Weg/Königstraße/Feldstraße
> sowie auf dem Areal des jetzigen Borchert-Gymnasiums (Bickbargen). Abriss: Bis 2016.

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