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Pinneberger Tageblatt

19. Oktober 2017 | 20:38 Uhr

143 000 Euro für die Sicherheit

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Freiwillige Feuerwehr Halstenbek tauscht nach 20 Jahren Einsatzkleidung und Helme aus / Flammen- und hitzebeständig mit Nässesperre

„Männer und Frauen, die durchs Feuer gehen“. Was wie ein spektakulärer Hollywood-Streifen mit Oscar-Ambitionen klingt, ist im beschaulichen Halstenbek krasse Realität. Mehr als 70 aktive Kameraden scheuen sich nicht, ins Feuer zu gehen, um Leben zu retten. Und setzen dabei ihr Leben aufs Spiel. Um ihnen höchsten Schutz zu gewährleisten, wurden jetzt nach 20 Jahren Einsatzschutzkleidung und Helme ausgetauscht. Kosten insgesamt: 107 000 Euro für die sandfarbene Kluft, 36 000 Euro für die Helme – Marke 7000 PRO.

Wehrführer Andreas Roman und sein Stellvertreter Kai Semmelhack nutzten einen Dienstabend, um im Beisein von Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann (parteilos) die neue Ausrüstung zu präsentieren. „In jeder Einsatzjacke ist ein Gurtsystem integriert, das in Verbindung mit der Bandschlinge und einem Karabinerhacken der Selbstrettung dient“, betont das Duo. Zudem gebe es in der Einsatzjacke einen Panikreißverschluss.

Doch das ist längst nicht alles. „Das Material besteht aus Nomex/Titan, wodurch eine Flammen- und Hitzebeständigkeit gegeben ist. Die Nässesperre ist eine Gore Tex/ Airlock-Membran, die helle Farbe sorgt für deutlichere Sichtbarkeit im Einsatz“, beschreibt Ann-Christin Rinne, zuständig für Feuerwehrangelegenheiten in der Abteilung Bauverwaltung, die Vorteile.

Für die Verwaltungschefin ist der Haushaltsposten – 2012 beantragt, 2013 bewilligt und eingestellt – eine Selbstverständlichkeit. „Alle für einen, einer für alle“ – dem Motto widerspricht sie nicht.

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