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Prisdorf : 125 Jahre Feuerwehr: Feier mit Sirenen-Sause

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Jubiläum wurde am Wochenende groß gefeiert. Drei Tage lang stand die Gemeinde im Zeichen der Feuerwehr.

Prisdorf | Angefangen hatte alles am 22. September 1889. In der Prisdorfer Gaststätte Claßen rief Gemeindevorsteher Heitmann die Freiwillige Feuerwehr ins Leben. 21 Männer aus dem 268-Seelen-Dorf stellten sich für die erste Brandschützer-Truppe zur Verfügung. Ein historischer Moment und der Beginn einer Ära, die nunmehr 125 Jahre andauert. Das Jubiläum wurde am Wochenende groß gefeiert. Drei Tage lang stand die Gemeinde im Zeichen der Feuerwehr.

Los ging es am Freitagabend mit einem Empfang für 150 geladene Gäste in der Turnhalle des Gemeindezentrums am Hudenbarg. Wehrführer Helmut Hoyer begrüßte besonders Bürgermeister Wilfried Hans, andere Gemeindepolitiker, Vertreter von Vereinen und Verbänden, Landrat Oliver Stolz, Kreisbrandmeister Bernd Affeldt sowie Abordnungen von Nachbarwehren. Er bedankte sich bei der Gemeinde für die stete Unterstützung und vor allem bei seinen Kameraden für deren treue Einsatzbereitschaft.

Bürgermeister Hans stellte fest: „Für Prisdorf ist das Jubiläum ein ganz besonderes Ereignis.“ Die Feuerwehr kümmere sich nicht nur um die Brandbekämpfung und andere Notfälle, sondern trage auch mit ihrem Engagement zur Dorfgemeinschaft bei: „Sie sorgt für ein lebens- und liebenswertes Miteinander.“ Landrat Stolz betonte, dass 125 Jahre im Dienst für das Gemeinwohl vor allem ein Beweis für den Erfolg und die Richtigkeit der Feuerwehr sei. Unter dem Beifall der Besucher überreichte er an Wehrführer Hoyer und dessen Stellvertreter Ralf Huckfeldt die Silberne Glocke des Landes Schleswig-Holstein sowie eine Ehrenurkunde.

Ehrenbürgermeister und Feuerwehrkamerad Hans-Albert Höft gab einen kurzweiligen Rückblick auf die Geschichte der Prisdorfer Wehr. Am Sonnabendabend feierten in der festlich geschmückten Turnhalle etwa 250 Gäste die Sirenen-Sause. „DJ Basto“ lockte die Partygänger mit Hits aus den Charts, Oldies und Schlagern immer wieder auf die Tanzfläche. Nach einem Gottesdienst gestern Vormittag mit Pastor Bernd Andresen von der Osterkirchengemeinde Kummerfeld lud die Wehr zu einem Frühschoppen mit Erbsensuppe und Fassbier ein.

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erstellt am 15.Sep.2014 | 16:00 Uhr

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