Neuwahlen : 11.000 Pinnebergern Stimme geben

Claus Dieter Westphal, langjähriger Beiratsvorsitzender, und Bürgermeisterin Urte Steinberg suchen Kandidaten.
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Claus Dieter Westphal, langjähriger Beiratsvorsitzender, und Bürgermeisterin Urte Steinberg suchen Kandidaten.

Neuwahlen beim Seniorenbeirat: Bis 21. September werden Kandidaten gesucht, die Interessen der älteren Bewohner vertreten.

shz.de von
10. September 2015, 16:00 Uhr

Pinneberg | Er vertritt etwa ein Viertel der 42.000 Pinneberger Bürger: Der Seniorenbeirat. Vor vier Jahren wurde die aktuelle Zusammensetzung – bestehend aus 15 Männern und Frauen ab 60 Jahre – gewählt. Und gibt den etwa 11000 älteren Bewohnern der Kreisstadt eine Stimme. Der langjährige Vorsitzende Claus Dieter Westphal   (78) und seine Mitstreiter rufen nun dazu auf, sich für die Neuwahlen zu stellen.

Welche Aufgaben erfüllt der Seniorenbeirat? Er hat ein Rede- und Antragsrecht in der Ratsversammlung sowie in den Ausschüssen der Stadt. So kann er Anregungen, Wünsche und Probleme unmittelbar an die Entscheidungsträger weitergeben. In jeder Ratsversammlung gibt es außerdem einen kurzen Bericht über aktuelle Aktivitäten. Das können Ausfahrten sein, aber auch wichtige Themen wie Altersarmut, mit denen sich der Beirat in Pinneberg beschäftigt. Deshalb bemüht sich Westphal auch weiterhin unter den Senioren der Stadt um mehr Anteilnahme an der Arbeit der Gruppe. Denn die Belange älterer Einwohner könnten nur wirkungsvoll vertreten werden, wenn der Beirat ausreichend Rückhalt in der Bevölkerung hat.

Darüber hinaus setzt sich der Pinneberger Seniorenbeirat gegen Altersdiskriminierung und Vereinsamung ein. Besondere Herzensangelegenheit: Eine angemessene Versorgung Pflegebedürftiger sowie die Teilhabe von Senioren am gesellschaftlichen Zusammenleben. Und zwar aller Generationen. Der Pinneberger Seniorenbeirat ist zudem Mitglied im Kreisseniorenbeirat und vertritt die Interessen der Stadt Pinneberg als Delegierter im Landesseniorenrat.

Westphal betont: „Die Arbeit ist hochinteressant und es ist eine dankenswerte Aufgabe, sich für die älteren Menschen in unserer Stadt einzusetzen.“ Man bekomme Einblick in die Arbeit von Politik und Verwaltung und könne sich vielfältig einbringen. „Die Verwaltung der Stadt ist uns dabei sehr behilflich. Das erleichtert die Arbeit und macht nebenbei auch noch Spaß.“ Wer die kommenden vier Jahre die Stimme der Pinneberger Senioren vertritt, entscheidet sich bei den Neuwahlen am Montag, 2. November.

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