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Abwrackprämie und Glückskekse : 107 Absolventen in Halstenbek

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Neuer Lebensabschnitt für mehr als 100 Absolventen bei der Abschlussfeier der Halstenbeker Grund- und Gemeinschaftsschule an der Bek.

Halstenbek | Gerhart Hauptmann (1862-1946) hat es schon immer gewusst: „Sobald jemand in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden“, lautet ein Zitat des deutschen Schriftstellers und Dramatikers.

Folgerichtig heißt es jetzt auch für die 107 ESA- (Erster allgemeinbildender Schulabschluss) und MSA (Mittlerer Schulabschluss)-Absolventen der Halstenbeker Grund- und Gemeinschaftsschule an der Bek, die Weichen für ihren neuen Lebensabschnitt zu stellen, sich neue schulische Ziele zu setzen oder den direkten Einstieg ins Berufsleben anzutreten.

Kein Wunder also, dass die Mensa der Lehranstalt bis auf den letzten Platz gefüllt war, als Schulleiter Alexander Grote die Abschlussfeier eröffnete und lobende Worte für den erfolgreichen Nachwuchs vor den Augen von Eltern, Angehörigen, Freunden und Bürgermeister Claudius von Rüden (SPD) fand.

„Ihr alle habt euch die Abschlüsse redlich verdient. Und richtig gute Ergebnisse erzielt, auf die ihr und wir sehr stolz sein können“, freute sich der Schulleiter. Und merkte an, dass 22 der 37 ESA-Prüflinge die Schule zwecks Ausbildung oder weiterführender Schulen verlassen werden. Ferner würden von den 70 erfolgreichen MSA-Absolventen 41 in die Oberstufe wechseln und elf eine Ausbildung antreten.

„Die letzten (Prüfungs-) Wochen wurden sowohl für Schüler als auch Lehrer als ganz besondere Zeit empfunden. Wo man sich fragt, ob man alles vermittelt hat und ob die Schüler gerne an die Schulzeit hier zurückdenken werden. Was die letzte Frage betrifft, kann ich euch im Namen aller Klassenlehrer antworten, dass wir eine sehr schöne Schulzeit mit euch verbracht haben“, erinnerte Grote dann an viele gemeinsame Momente wie Klassenfahrten und Ausflüge nach Bad Malente oder Stade.

Jahrgangsbeste der 10. Klassen: Ole Schuer (von links), Malin Zachorek, Lena Zimmermann, Philipp Heick, Yasmin Harms sowie Marcel Eiberg.
Jahrgangsbeste der 10. Klassen: Ole Schuer (von links), Malin Zachorek, Lena Zimmermann, Philipp Heick, Yasmin Harms sowie Marcel Eiberg. Foto: Stephan Hoppe
 

Auch Verwaltungschef von Rüden gratulierte mit guten Worten und Glückskeksen im Gepäck und wünschte allen für ihren weiteren Werdegang alles Gute. Zudem hoffte er schmunzelnd darauf, dass durch den Mottotag „Abgewrackte Kleidung“ nicht das Ende geistiger und körperlicher Kräfte zum Ausdruck gebracht werden sollte. „Um in der Mottosprache zu bleiben: Hatte der ein oder andere manchmal die Abrissbirne schon vor Augen, war doch die Erwartung einer Abwrackprämie in Form des Schulabschlusses motivierender“, sagte von Rüden.

Schließlich wurden in einem feierlichen Rahmen die Zeugnisse ausgegeben. Ole Schuer, Malin Zachorek, Lena Zimmermann, Philipp Heick, Yasmin Harms sowie Marcel Eiberg erhielten eine Sonderauszeichnung als jeweilige Klassenbeste. Während Malvine Jeromin, Ole Schuer und Jan Karaku für ihr besonderes soziales Engagement gewürdigt wurden.

Abgerundet wurde die Feier – zum Ende des letzten großen Aufeinandertreffens dieses Schul-Jahrgangs – durch künstlerische Einlagen des Wahlpflichtkursus Gestalten zum Thema „Freundschaft – Feindschaft“ sowie durch ein wohlklingendes Klaviersolo von Lilly Mundt.

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