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Pinneberger Tageblatt

16. Dezember 2017 | 04:55 Uhr

„1000er-Marke ist endlich gefallen“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fahrrad-Orientierungsfahrt Halstenbeker Wirtschaftskreis verzeichnet Teilnahmerekord / Jugendtreff soll unterstützt werden

Für Lars und Colin Töpfer war die 35. Auflage der Fahrrad-Orientierungsfahrt des Halstenbeker Wirtschaftskreises (HWK) eine persönliche Premiere. Beide starteten gestern erstmals vorm Rathaus. „Die Entscheidung stand schon lange fest, wir haben aber abgewartet, ob das Wetter mitspielt“, sagte Lars Töpfer während er mit seinem Sohn die Streckenkarte studierte. Die spontane Entscheidung hatten viele getroffen. Mehr als 1000 Radler starteten gestern auf die etwa 20 Kilometer lange Strecke, die der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) Pinneberg in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgearbeitet hatte.

„Wir haben immer an der 1000er-Marke gekratzt, aber in diesem Jahr können wir sagen: Die 1000er-Marke ist endlich gefallen“, freute sich HWK-Chef Tobi Higle. Der Vorverkauf sei bereits sehr gut gelaufen, doch am Ende sei das Wetter der Entscheidende Faktor bei der Orientierungsfahrt. „Der Vorverkauf lief sehr gut mit deutlich über 200 Anmeldungen“, erläuterte Kira Higle und ergänzte: „Es ist Wahnsinn, wie viele sich spontan entschieden haben und heute gekommen sind.“

Von Halstenbek führte die Strecke über Rellingen nach Schnelsen. Dort gab es eine Zwischenstation, an der sich die Teilnehmer stärken konnten. Dann führte die Route wieder zurück in die Gustavstraße, wo die Abschlussveranstaltung stattfand. Alles übrigens ohne Zeitdruck, denn der Spaß und nicht die schnellste Zeit standen im Mittelpunkt der Ausfahrt.

Und natürlich der Gute Zweck. „Wir wollen Projekte im Ort unterstützen“, sagte Higle. Welches in diesem Jahr unterstützt werde, stehe bisher noch nicht fest. „Da wir einen neuen Bürgermeister haben, haben wir das noch nicht festgelegt“, so Higle. Claudius von Rüden (SPD) kann dabei auch auf die Einnahmen aus dem vergangenem Jahr zurückgreifen. „Das Geld ist ausgezahlt worden, wurde aber noch nicht verwendet“, erläuterte Higle. Sein Wunsch wäre, das Geld für den geplanten Jugendtreffpunkt einzusetzen. „Der kostet natürlich nicht nur beim Bau, sondern auch beim Unterhalt viel Geld. Wir finden es aber eine sehr gute Idee, die wir unterstützen wollen“, sagte Higle, für denn nach der Tour bereits die Vorbereitungen für das kommende Jahr beginnen. „Die Tombola ist immer eines der Highlights, aber die Preise, in diesem Jahr 400 Stück, einzusammeln, dauert einfach.

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