Regen, schnelle Autos und Partys : 100 Flugzeuge und 1000 Autos: Das war die vierte Auflage von „Wings & Wheels“

Biggi Wähling durfte für ein Foto auf der 900 PS starken Corvette von Oliver Steinmann Platz nehmen. Der Umbau beschleunigt von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde in zwei Sekunden.
Biggi Wähling durfte für ein Foto auf der 900 PS starken Corvette von Oliver Steinmann Platz nehmen. Der Umbau beschleunigt von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde in zwei Sekunden.

US-Cars, Oldtimer, Stunt- und Flugshows locken Besucher zum Festival in Heist. Weniger Besucher als im Vorjahr.

shz.de von
13. August 2018, 10:05 Uhr

Heist | Ihre Dragster mussten Holger und Oliver Steinmann am Samstag beim Festival Wings & Wheels im roten Freightliner stehen lassen. „Bei Regen geht nichts“, erläuterte Oliver Steinmann. Holger Steinmann hakte ein: „Wenn das Wetter so mies und die Strecke nass ist, schmiert man ganz schnell ab. Bei dem Sand und Geröll auf der Strecke ist es eh schon kompliziert.“ Vollgas auf der Viertelmeile war da nicht drin.

Burnout: Das Dr. Stefan Blank Stunt Team aus Quickborn zeigte rasante Aktionen auf Quads.
Bastian Fröhlig
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„Wir sind aber auch so schon schnell“, sagte Oliver Steinmann, der die 400 Meter mit seiner Corvette C2, einem Nachbau des Modells aus dem Jahr 1962, normalerweise in unter zehn Sekunden absolviert. „Von null auf 100 Kilomoter pro Stunde braucht die Corvette zwei Sekunden“, erläuterte Steinmann die Beschleunigung seines 900-PS-Gefährts.

Sie wollten Spaß: Karin und Henk Westerveld aus den Niederlanden.
Bastian Fröhlig
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Weniger Besucher als im Vorjahr

„Es waren schon weniger Besucher als im letzten Jahr, aber die Feier war großartig“, bilanzierte Oliver Steinmann. Mehr als 100 Flugzeuge und etwa 1000 US-Cars und Oldtimer waren auf dem Flugplatz Uetersen-Heist zu bestaunen.

Kunstflieger zeigten Shows am Himmel über dem Flugplatz in Heist.
Bastian Fröhlig
Kunstflieger zeigten Shows am Himmel über dem Flugplatz in Heist.
 

Für Karin und Henk Westerveld aus der Nähe von Uetrecht war der Besuch beim Festival eine Premiere. „Ich habe zweieinhalb Jahre an meinem Ford Hotrod aus dem Jahr 1947 geschraubt. Jetzt ist er fertig. Okay, so ein Auto ist nie fertig, aber in diesem Jahr wollen wir mit dem Auto Spaß haben“, sagte Henk Westerveld. Das bedeutet für die beiden: Möglichst viele Events und Automessen besuchen, mit anderen Fahrern und Oldtimerfans ins Gespräch kommen und vor allem Party machen. „Das Wetter war am Sonnabend so schlecht, dass wir keine Lust mehr hatten. Also sind wir zu einer Bar gefahren und haben getrunken“, sagte Henk Westerveld lachend. Wie sind sie eigentlich auf Heist gestoßen? „Übers Internet“, sagte Karin Westerveld. Vorher schon mal von Heist gehört? Henk Westerveld lacht schallend laut auf: „Nie! What the fuck is Heist? Ich kanne nur Heist-op-den-Berg in Belgien.“

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