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170 Jahre A. Beig-Verlag : 10.000 Euro für „Appen musiziert“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Beim „Tag der offenen Tür“ des A. Beig-Verlags wurden zahlreiche Preise vergeben und Spenden überreicht. Wo der Blick auch hinging - man sah strahlende Gesichter.

Pinneberg | Er war es, der vor 24 Jahren die Saat ausbrachte. Er ist es auch, der die 25. Auflage der gigantischen Benefizveranstaltung „Appen musiziert“ plant. Rolf Heidenberger ist Spiritus Rector des Spektakels, dessen Erlös kranken Kindern zugute kommt. Während des „Tags der offenen Tür“ im Medienhaus am Damm ließ sich Heidenberger schon mal in die Karten schauen. Klar, das Jubiläum solle alles Vorherige in den Schatten stellen. „Es wird eine Best-Of-Show mit Künstlern aus den Vorjahren“, so Heidenberger. Er will 2015 sogar Bundespräsident Joachim Gauck nach Appen locken.

Ein kurzer Talk mit Chefredakteur Holger Hartwig – dann ging’s ans Eingemachte. Nämlich an die Kasse des Unternehmens Budnikowsky. Dessen Geschäftsführer Cord Wöhlke hatte einen Scheck mit 10.000 Euro für „Appen musiziert“ im Gepäck. Heidenberger, der die jahrelange Unterstützung des A. Beig Verlags hervorhob, bedankte sich beim Budni-Chef: „Große Unternehmen haben uns groß gemacht, aber uns hilft auch jede kleine Spende.“

„Appen musiziert“ – das ist längst Kult. Eine Erfolgsgeschichte. Jahr für Jahr feiern Tausende in der kleinen Pinneberger Nachbargemeinde eine Party mit Schlagerstars und namhaften Bands. Zuletzt im April. Boney M., Herman’s Hermits, Chris Andrews, die Seer aus Österreich, eine Creedence Clearwater Revival Band waren aufgetreten. Heidenberger setzt Jahr für Jahr auf ein abwechslungsreiches Programm, bei dem der Humor nicht zu kurz kommt.

Seit 1990 hat „Appen musiziert“ mehr als 5,5 Millionen Euro gesammelt. „Jeder Cent plus Zinsen kommt bei Kindern an“, lautet das Versprechen Heidenbergers. „Alles in dieser Welt ist Geben und Nehmen, Sie stehen für gesellschaftliches Engagement“, so Chefredakteur Hartwig.

Redakteure erläutern den Lesern, wie eine Zeitung entsteht

Tag für Tag erhalten die Leserinnen und Leser dieser Zeitung ihre Frühstücklektüre nachts von einem der hunderten Zusteller ins Haus geliefert. Sie wissen Tag für Tag, was es Neues in ihrem Wohnort, in der Region und in der Welt gibt. Doch eins ist den meisten unklar: Wie werden die Nachrichten zusammengestellt? Woher erhalten die Redakteure ihre Informationen? Wer entscheidet, was in die Tageszeitung kommt, an welcher Stelle und in welchem Umfang? Und wie funktioniert eigentlich die Zusammenarbeit mit den Lokalredaktionen vor Ort, also in Quickborn, Schenefeld, Wedel, Barmstedt und Elmshorn? All diese Fragen und noch weit mehr haben gestern die Redakteure Dietmar Vogel, Oliver Gabriel und Christian Brameshuber den Besuchern im Zuge des „Tags der offenen Tür“ beantwortet und ihnen gezeigt, wie die Arbeit am Media-Cockpit – dem Produktionstisch, von dem aus alle Nachrichtenkanäle bedient werden – funktioniert.

Zudem durften die Gäste den Redakteuren bei der Produktion über die Schultern schauen und sagen, welche Schlagzeilen sie schon immer mal in der Zeitung lesen wollten. Die besten drei Überschriften lesen Sie hier:

„HSV wird Deutscher Meister“

„Endlich eine S-Bahnstation für Schenefeld“

„Weihnachten dauert 2014 zwei Wochen“

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erstellt am 08.Sep.2014 | 10:00 Uhr

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