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Tornesch Machtwort: Krügel will das Abschiedshaus nicht

Von oca | 02.02.2013, 01:14 Uhr

Die Stadt als möglicher Käufer des Abschiedshauses.

Diese Variante brachte der CDU-Ratsherr Henry Stümer ins Gespräch. Doch diesen Überlegungen erteilt Bürgermeister Roland Krügel (CDU) eine klare Absage: "Die Stadt hat hierfür kein Geld."

Ein Kauf des Abschiedshauses an der Hamburger Straße kommt für Krügel nicht in Frage: "Wir überlegen seit 15 Jahren, wie und ob wir dieses Haus erhalten wollen. Die Stadt ist nicht auf Rosen gebettet und ich glaube kaum, dass es den Steuerzahlern gefällt, wenn wir ein Haus übernehmen, dass uns erstmal mehr als eine Million Euro kostet." Krügel bringt auch die nicht optimale Lage ins Spiel, die gegen eine weitere Nutzung als Wohnung spricht. Die Idee, aus dem Abschiedshaus eine Gaststätte zu machen, verweist Krügel ebenfalls in das Reich der Fabeln: "Auch hierrüber wird seit Jahren gesprochen. Aber es gibt keinen Investor, der sich diese Kosten auferlegt."

"Ein Haus zu erhalten, nur weil es einige gern möchten, kann doch nicht Sinn der Sache sein", so Krügel weiter. Er hofft stattdessen, dass die Untere Denkmalschutzbehörde einem Abriss zustimmen wird und das Unternehmen Hawesko wie geplant, das Grundstück für die Erwetierung seiner Firmenflächen nutzen kann.

Unterdessen hat der Eigentümer die Fraktions- und Ortsvorsitzenden der Tornescher Politk zu einer Besichtigung vor Ort eingeladen. Diese soll am heutigen Sonnabend stattfinden.