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Kreis Pinneberg 15 Sturmeinsätze: Sogar Dixiklo wehte weg

Von aja | 01.02.2013, 01:14 Uhr

Sturmböen haben einigen Kreis Pinnebergern, vor allem aber den Helfern der Feuerwehren, eine kurze Nacht beschert.

Bäume stürzten um, in Halstenbek pusteten die Böen sogar eine Dixi-Toilette und einen Autoanhänger auf die Fahrbahn. Bis Donnerstagmorgen mussten die Feuerwehren im Kreis zu 15 Sturmeinsätzen ausrücken. Schon am Mittwoch hatten die Böen gegen 21.30 Uhr zwei Bäume am Friedrichshulder Weg in Halstenbek umgeweht. Da hatte der Sturm laut Elke Roßmann vom Deutschen Wetterdienst seinen Höhepunkt im Kreisgebiet noch nicht erreicht. Das war erst nach Mitternacht der Fall, als die Böen Windstärke neun erreichten - mit einer Windgeschwindigkeit von ungefähr 80 Stundenkilometern. Ab 4 Uhr mussten die Wehren ausrücken, um herab gewehte Äste und umgestürzte Bäume von den Straßen zu holen. In Hasloh war ein Baum auf das Gleisbett der AKN gefallen. Der Schienenverkehr war aber nur kurzzeitig beeinträchtigt. In Ellerbek stürzte eine mehr als zehn Meter hohe Tanne auf ein Buswartehäuschen. In Bevern waren ein Baum und eine große Plastikplane zu beseitigen. In Pinneberg stürzten Baumteile auf die Stettiner Straße, in Kummerfeld krachte ein größerer Baum auf den Baumschulenweg. Ferner im Einsatz waren bis 7.30 Uhr die Wehren in Bönningstedt, Quickborn und Tornesch.

Laut Roßmann war es der schwerste Sturm dieses Winters. Rekordwerte erreichte er aber nicht: 1993 wurde in Quickborn schon einmal Windstäke 12 gemessen.