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Kreis Pinneberg : Pilotprojekt: Nachhaltigkeit für die Jüngsten

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kinder werden an die Themen Umwelt- und Klimaschutz herangeführt. Fortführung nach 2015 ist noch ungewiss.

shz.de von
erstellt am 30.Okt.2014 | 12:00 Uhr

Kreis Pinneberg | Vor Kurzem sind 14 Kindertagesstätten aus der Region beim Modellprojekt „Kita 21 – die Klimaretter“ ausgezeichnet worden. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das vom Abwasserzweckverband Südholstein ins Leben gerufen wurde und seit 2012 von ihm gemeinsam mit dem Kreis Pinneberg sowie der Safe our Future (SOS) Stiftung Hamburg umgesetzt wird.

In den vergangenen Jahren haben sich 32 Kindertagesstätten mit insgesamt zirka 1400 Kindern an der Pilotphase des Projekts beteiligt. Das bedeutet, dass sie sich für die Teilnahme angemeldet haben und ihr Personal an Schulungen zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung teilgenommen hat. Bei diesen Fortbildungen wurden Ideen entwickelt, wie man bereits kleinen Kindern Umwelt- und Klimaschutz beibringen kann. Denn darum geht es bei dem Projekt: Die Jüngsten sollen anhand von Alltagssituation einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt lernen und Zusammenhänge verstehen. Zahlreiche Ideen sind inzwischen in die Tat umgesetzt worden. Auch im laufenden Kindergartenjahr werden Projekte hinzukommen, denn derzeit nehmen mehr als 14 Kindertagesstätten an dem Projekt teil.

„Die Kinder von heute gestalten unsere Welt von morgen“, lautete eines der Schlagworte, als sich die Kreispolitiker vor zirka drei Jahren erstmals mit dem Projekt auseinandersetzten. Dabei wurde als Ziel formuliert, dass nachhaltige Bildung bereits im Kindergarten beginnen solle, um ein höheres Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz zu erreichen, damit die Region zukunftsfähig bleibe. Im April 2012 stimmten die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt, Sicherheit und Ordnung einstimmig dafür, dass sich der Kreis Pinneberg während einer Pilotphase von drei Jahren als Hauptpartner an „Kita 21 – die Klimaretter“ beteiligt.

Diese Pilotphase läuft noch bis Juli 2015. Wie es danach weitergeht, wisse man noch nicht, sagte Miriam Fehsenfeld vom Abwasserzweckverband Südholstein im Gespräch mit dieser Zeitung. „Wir wünschen uns natürlich, dass wir mit ‚Kita 21 – die Klimaretter‘ weitermachen können“, sagte Fehsenfeld. Doch natürlich brauche das Projekt Partner, die es finanzierten. Aus diesem Grund fänden derzeit Gespräche mit unterschiedlichen Akteuren statt. „Aber ich kann noch nichts Konkretes mitteilen“, sagte Fehsenfeld.

Awo Kita Dolli Einstein Haus, Pinneberg; Awo Kita Hohenlockstedt, Hohenlockstedt; DRK Bewegungskita Holm, Holm; DRK Kindertageseinrichtung Hetlingen, Hetlingen; DRK Kita Halstenbek, Halstenbek; DRK Kita Räuberhöhle, Seeth-Ekholt; DRK Kita Wedel, Wedel; DRK Kita Zum Krückaupark, Elmshorn; Evangelische Kindertagesstätte Albert-Schweitzer, Norderstedt; Kindergarten Beckersberg, Henstedt-Ulzburg; Kindergarten Deichbande, Glückstadt; Kindergarten Elbbande, Glückstadt; Kinderhaus Leege, Norderstedt; Kinderhaus Quickelbü, Quickborn.
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