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Gemeinschaftsschule : Pellkartoffeltage: Kochen mit Achtklässlern

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Pellkartoffeltage rücken näher: 22 Achtklässler der Wilhelm-Käber-Schule kochten mit der tollen Knolle einfache und preiswerte Gerichte. Die eigentlichen Pellkartoffeltage werden am 27. September eröffnet.

„Pommes wachsen nicht auf Bäumen.“ Unter diesem Motto veranstaltete die Gemeinde Hohenlockstedt in Zusammenarbeit mit der Wilhelm-Käber-Schule (WKS) eine Kochaktion, bei der die Kartoffel im Mittelpunkt stand.

22 Achtklässler aus dem Wahlpflichtkurs „Verbraucherbildung“ kochten in der Küche der WKS mit der tollen Knolle an einem Vormittag verschiedene einfache und preiswerte Gerichte. Dabei standen ihnen die amtierende Pellkartoffelkönigin Dorthe Reimers, Pellkartoffelprinzessin Ann-Christin Bestmann, Sternekoch Frank Prüß vom Restaurant „Zum Dückerstieg“ und die Landfrauen Elisabeth Manthey und Gabriele Schröder mit Rat und Tat als Kochpaten zur Seite. Auch Dr. Markus Heid von der Landwirtschaftskammer überzeugte sich von den Kochkünsten der Schüler.

Organisiert wurde die Kochaktion von Dorthe Reimers gemeinsam mit Elke Behm, Hauptorganisatorin der Pellkartoffeltage. Dazu Reimers: „Im Frühjahr findet die Pflanzaktion mit den Grundschülern statt, zur Weihnachtszeit gehen wir zum Backen in den Kindergarten. Es fehlte uns bisher die Altersgruppe zwischen Kindern und Erwachsenen: die Jugend.“ Als ehemalige WKS-Schülerin und Hauswirtschaftsleiterin an der Landfrauenschule Hademarschen lag die Idee einer Kartoffelkochaktion in der Gemeinschaftsschule für Dorthe Reimers nicht fern. Schnell war der Kontakt zu Schulleiter Heiko Gauert hergestellt und Lehrerin Dörte Wegener samt ihrem Kurs ins Boot geholt.

Unter dem Oberbegriff „Verbraucherbildung“ lernen die Schüler von der siebten Klasse bis zum Schulabschluss alles, was einen verantwortungsvollen Konsumenten ausmacht. „In der heutigen Zeit ist dieses Fach wichtiger denn je“, meint Wegener. Denn sowohl das übermäßige Konsumangebot als auch die oftmals falsche Ernährungsweise erfordern eine vermehrte Aufklärung in diesem Bereich, so die Pädagogin. Kochen sei dabei ein Teil des Ganzen.

So überraschte es wenig, mit wie viel Eifer die Jugendlichen am Herd arbeiteten. Es wurden Kartoffeln geschält, Zwiebeln gerieben und Pfannen geschwenkt, Öl erhitzt, Waffeleisen gefettet und Töpfe befüllt. „Ich finde die Aktion gut, weil ich auch zuhause gern koche“, bekundete Franziska (14). Und auch Hannah, Sarah und Jennifer (alle 14) folgten eifrig, als es um die Herstellung von Majonaise aus Eiern, Senf und Öl ging.

Was am Ende auf dem Tisch stand, überzeugte alle: Geschmacklich nicht vergleichbare Pommes, köstlich duftende Fächerkartoffeln mit Kräuterbutter und Käse überbacken, fein abgeschmeckte Kartoffel-Möhren-Suppe, deftige Kartoffelpuffer mit Zwiebeln sowie Kartoffelchips – alles selbst und frisch aus heimischen Kartoffeln zubereitet.

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erstellt am 22.Aug.2013 | 14:48 Uhr

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