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Michael Staudt

Flensburger Projekt : Ozobots entern die Klassenzimmer

Der Arbeitgeberverband finanziert programmierbare Roboter. Einen ersten Einsatz haben sie an der Goethe-Schule.


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2018-09-12 19:46:04.0, 2018-09-12 19:46:04.0 Uhr

Flensburg | „Guten Morgen, Herr Matz“, schallt es brav im Chor. Dieses Ritual deutet auf den Beginn einer ganz normalen Unterrichtsstunde an der Goethe-Schule hin.

Ist es aber nicht. Denn die Schüler der Klasse 6b experimentieren das erste Mal mit programmierbaren Mini-Robotern. Da wird sogar der Mathematik-Unterricht richtig spannend.

Lehrer Andreas Matz hält ein kleines Wesen in die Höhe, nicht größer als eine ausgewachsene Kastanie, das sich ausnimmt wie eine Mini-Version des Astromech-Droiden R2-D2 aus dem Klassiker „Krieg der Sterne“.

Die Schüler staunen. „Ozzy“ fährt auf zwei Rädern, in seinem Inneren blinken lustige Lichtlein.  Der kleine Roboter kann Farblinien erkennen, deren Codes die Richtung vorgeben. Er verfügt  über Abstandssensoren – und er ist via Bluetooth sogar navigierbar über das Smartphone. Da hält es der  13-jährige Pierre nicht länger aus. Er flüstert andächtig: „Cool! Ich will programmieren.“

Zwölf dieser so genannten Ozobots  hat der Arbeitgeberverband Flensburg, Schleswig, Eckernförde  finanziert, sie sind  über die Phänomenta von Flensburger Schulen ausleihbar. Auch Schulleiter Arnd Reinke ist schon infiziert. „Am liebsten würde ich auch damit spielen – aber ich kann mich ja zurückhalten“, schmunzelt er.  Die Arbeit mit modernen Materialien und Medien nehme einen immer höheren Stellenwert in einem zeitgemäßen Unterricht ein. „Über die neue Technik sollen die Kinder den Einstieg in das Programmieren auf spielerische Weise finden.“ Und das Interesse präge sich im Alter von zehn bis zwölf Jahren aus.

50 Euro kostet ein Roboter

Martin Panusch,  Kopf der  Phänomenta Space – dem Werk-und Technikraum des  Science-Centers – setzt noch einen drauf. „Wenn ein Schüler  bis zum zehnten Lebensjahr noch keine Begeisterung  dafür entwickelt hat, ist es zu spät“, fasst er grob das Ergebnis  einer Studie zusammen. Deshalb sei es so wichtig, niederschwellige Angebote zu schaffen.

Ozobots sind nicht gerade billig: 50 Euro kostet so ein kleiner Kerl. Eine Investition, die sich auszahlen wird, findet  Fabian Geyer, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes, der zunächst 1300 Euro zur Verfügung stellt. „Das ist eine charmante Idee. Nicht nur bei IT-Berufen sind  digitale Kenntnisse und eine technische Grundausbildung unverzichtbar.“  Das Interesse sei da, allein das entsprechende Angebot fehle bislang. Er mache sich Sorgen, dass Unternehmen in der Region in dieser Hinsicht abgehängt würden. Gut ausgebildete Arbeitskräfte im Mint-Bereich und speziell in der Informatik würden dringend gesucht. „Das Interesse und die Grundlagen hierfür werden früh angelegt, so dass wir hoffen, zu einer modernen Bildung in den Schulen der Region beitragen zu können.“

Achim Englert, Chef der Phänomenta, kann da nur beipflichten. „Es dauert Jahre, bis das Know-how aufgebaut wird.“ Insofern sei es wichtig, Kapazitäten rechtzeitig aufzubauen.  Doch das könnte sich schwieriger gestalten als gedacht. Denn die Ozobots haben lange Lieferzeiten und wurden eigens aus Kanada importiert. Sie sind ein rares Gut, um das sich die   Flensburger Schulen reißen werden.

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