Zweiter Derbysieg in drei Tagen

Mit zwei Treffern vor der Pause legte Jens Henningsen den Grundstein für den Plöner Sieg, hier erwischt er den Preetzer Kapitän Nils Kretschmer auf dem falschen Fuß. Fotos: okpress
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Mit zwei Treffern vor der Pause legte Jens Henningsen den Grundstein für den Plöner Sieg, hier erwischt er den Preetzer Kapitän Nils Kretschmer auf dem falschen Fuß. Fotos: okpress

Fußball-Verbandsliga Ost: TSV Plön hat nach dem 3:0(2:0)-Sieg gegen den Preetzer TSV nach drei Spielen neun Punkte auf dem Konto

shz.de von
10. August 2018, 23:36 Uhr

Die Verbandsligafußballer des TSV Plön haben sich gestern Abend als echte Derby-Spezialisten erwiesen. Mit einer souveränen Leistung besiegte die Mannschaft um Trainer Danilo Blank zwei Tage nach dem 2:1(0:1) gegen den TSV Malente den Preetzer TSV mit 3:0(2:0) Toren.

Die mannschaftliche Geschlossenheit ist die große Stärke des TSV Plön, drei Siege in den ersten drei Verbandsligaspielen sind der zählbare Lohn. Danilo Blank ist die Freude am Trainerdasein anzumerken: „Es macht einen Riesenspaß mit den Spielern zu arbeiten!“ Und er sorgt dafür, dass jeder zeigen darf, was er kann. So setzte er im dritten Punktspiel den dritten Torhüter ein. Jannes Menze stand zwischen den Pfosten, gegen Malente hatte Björn Alberts das Tor gehütet, im ersten Spiel war Nils Fischer der Schlussmann gewesen.

„Wir haben heute noch konzentrierter als gegen Malente gespielt“, meinte Blank. Sein Team habe keine Chance zugelassen. Auch die kleinen Fehler im Spielaufbau, von denen am Mittwoch noch einer mit dem Rückstand bestraft worden war, gab es nicht. Zwei Gründe dafür lieferte die Doppel-6, auf der der junge Jonas Bresa und Kapitän Sören Balk das gegnerische Mittelfeld nicht zur Entfaltung kommen ließen und das Plöner Spiel ideenreich eröffneten. Bresa lieferte zudem die Vorlage zum 1:0, das Jens Henningsen in der 25. Minute erzielte. Henningsen legte auch nach 37 Minuten das 2:0 nach.

Auch in der zweiten Halbzeit war der TSV Plön Chef im Ring. Nur zwei Tage nach dem Spiel gegen Malente war Blank froh, dass seine Mannschaft so ausgeglichen ist. Er stellte die Startformation kräftig um. So wechselte er zum zweiten Durchgang Philipp Grandt ein, der länger arbeiten musste. Grandt bedankte sich mit dem Tor zum 3:0 (86.).

Der Preetzer TSV habe in der zweiten Halbzeit zwar versucht, die Gastgeber aus dem Rhythmus zu bringen – aber die Plöner hätten sich nicht beeindrucken lassen, sagte Danilo Blank. Er bescheinigte in einem geschlossen starken Team Jonas Bresa, Sören Balk und Moritz Neumann die besten Leistungen.

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