Zweite Niederlage in Folge

Zu zweit versuchen die Timmendorfer Markus Klupp (hinten) und Patrick Saggau den Hannoveraner Brandon Sanders beim Spielaufbau zu stören.
Zu zweit versuchen die Timmendorfer Markus Klupp (hinten) und Patrick Saggau den Hannoveraner Brandon Sanders beim Spielaufbau zu stören.

Eishockey-Oberliga: EHC Timmendorfer Strand verliert vor 1500 Zuschauern 2:5 gegen Hannover Indians

shz.de von
31. Dezember 2013, 00:31 Uhr

Eishockey-Oberligist EHC Timmendorf hat das Jahr mit zwei Niederlagen beendet. Nach der Pleite beim Hamburger SV unterlagen die „Beach Boys“ auch gegen die Hannover Indians mit 2:5 (1:2, 1:1, 0:2). Die Partie war beste Werbung für das Eishockey.

Über 1500 Zuschauer, darunter 700 Indians-Fans, sorgten bereits lange vor dem Anbully für Gänsehaut-Stimmung. Die Besucherzahl bedeutete zugleich einen neuen Vereinsrekord. Der Funke sprang von den Rängen auf die Mannschaften über. Beide Teams spielten mit viel Engagement. In der zwölftem Minute nutzte Patrick Saggau die erste Überzahlsituation zum 1:0. Die Indians antworteten nur drei Minuten später und legten kurz vor der ersten Pause das 2:1 nach.

Im zweiten Drittel drängten die Gastgeber auf den Ausgleich, scheiterten jedoch immer wieder am starken Indians-Goalie Jummy Hertel. Erst in der 29. Minute nutzte Andre Gerartz einen Abpraller zum 2:2. Wenig später traf Kenneth Schnabel erneut ins Netz, der Treffer wurde wegen hohen Stocks jedoch nicht anerkannt. Hannover ging in der letzten Minute erneut in Führung und legte zu Beginn des Schlussdrittels das 4:2 nach. Die Timmendorfer kämpften zwar weiter, hatten aber nicht mehr die Kraft und das Durchsetzungsvermögen, um das Ruder noch einmal herumzureißen. Letzte Zweifel beseitigten die Gäste mit dem 5:2 in der 55. Minute.

„Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen. Außerdem war Indians-Goalie Hertel heute richtig stark. Die Stimmung war einfach toll, auch wenn es sich mitunter angefühlt hat, als hätten wir ein Auswärtsspiel. Ich hoffe, dass heute einige Zuschauer zum ersten Mal in der Halle waren. Die kommen bestimmt wieder“, sagte der Timmendorfer Stürmer Thorben Saggau nach der Schlusssirene.

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