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Plön : Zweite Amtszeit für Landrätin Stephanie Ladwig

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Plöner Landrätin Stephanie Ladwig freute sich „einen Wolf weg“ über ihre Wiederwahl: „Das Ergebnis war positiver als erwartet.“

„Ich freue mich einen Wolf weg“, rief Landrätin Stephanie Ladwig gestern Abend kurz nach ihrer Wiederwahl zur Landrätin des Kreises Plön ins Mikrofon. Zuvor hatte sie die persönlichen Gratulationen der Plöner Kreistagsabgeordneten, Mitarbeiter der Kreisverwaltung sowie unter anderem des Preetzer Bürgermeisters Björn Demmin und des Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes Plön, Heiner Staggen, entgegen genommen.

„Vielen Dank für ihre Unterstützung“, rief Stephanie Ladwig dem Kreistag zu. Das sei ihr Ansporn für die Zukunft. Sie wolle mit einer jetzt besseren Haushaltssituation mehr im Kreis Plön gestalten, freute sich sich auf die Zusammenarbeit in den nächsten sechseinhalb Jahren. Eine Zusammenarbeit, die vertrauensvoll, kooperativ und sachbezogen sein solle. Sie wolle in den nächsten sechs Jahren wichtige Themen bewegen und eine breite Basis dafür im Kreistag finden. Nur so könne den Bürgern des Kreises die Arbeit des Kreises und des Kreistages vermittelt werden.

Ladwig wurde in geheimer Wahl von 26 Kreistagsabgeordneten gewählt, 16 stimmten gegen eine Wiederwahl – zufällig ist die CDU-Fraktion 16 Mitglieder stark, die alle gestern Abend dabei waren. Es gab auch zwei Enthaltungen. Dem OHA sagte Stephanie Ladwig gestern Abend, sie werte das Ergebnis als eine Wertschätzung ihrer Arbeit. Es sei sogar Ansporn für die Zukunft.

Stephanie Ladwig wurde in Schleswig geboren, wuchs in Hamburg auf und absolvierte dort nach dem Abitur 1986 ein Studium der Rechtswissenschaften, das sie 1993 zunächst mit der Ersten Juristischen Staatsprüfung erfolgreich beendete. Nach einer Tätigkeit in der Personalabteilung der Hamburger Justizbehörde begann sie im September 1994 ihr Refendariat, das im März 1998 mit dem Ablegen der Großen Juristischen Staatsprüfung erfolgreich abgeschlossen wurde.

Von Oktober 1998 bis 2010 arbeitete Stephanie Ladwig als Volljuristin beim Kreis Nordfriesland – zunächst mit der juristischen Betreuung des Sozial- und Jugendamtes und Sonderaufgaben des Landrates betraut, folgte die Leitung der Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit und Europa und eine Tätigkeit als Persönliche Referentin des Landrates. Als nächste Station übernahm sie 2002 das Amt für Recht und Europa.

2003 wurde ihr Aufgabengebiet schließlich durch Übertragung der Funktion als stellvertretende Landrätin erheblich erweitert. Von 2010 bis zu ihrem Amtsantritt als Landrätin des Kreises Plön war Stephanie Ladwig im Kreis Nordfriesland schließlich Leiterin des Fachbereichs für Recht, Sicherheit, Kultur und Gesundheit. Mit großer Mehrheit wurde sie am 9. Dezember 2010 durch den Kreistag zur Landrätin des Kreises Plön gewählt.  

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erstellt am 15.Dez.2016 | 13:03 Uhr

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