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Ostholsteiner Anzeiger

23. August 2017 | 04:59 Uhr

Zwei überraschende Abgänge

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der TSV Sarau wollte sich in der Spitzengruppe der Fußball-Kreisliga etablieren, findet sich in der Winterpause aber im grauen Tabellenmittelfeld wieder. Trainer Jörg Barenscheer hatte sich vom bisherigen Saisonverlauf wesentlich mehr versprochen: „Die Vorbereitung verlief vielversprechend, doch die Beständigkeit fehlte. Hinzu kam einiges Verletzungspech, vor allem in der Abwehr mussten wir uns immer wieder etwas einfallen lassen. Der Abstand nach oben ist bereits groß, mit dem Abstieg werden wir aber auch nichts mehr zu tun bekommen.“

Nach der Winterpause wird sich die personelle Situation kaum entspannen. Mit Jan-Hendrik Wohlert und Christoph August, die beide zum Ligakonkurrenten MTV Ahrensbök wechseln, muss Barenscheer zwei Abgänge verkraften: „Für die Entscheidung der beiden habe ich kein Verständnis, zumal wir von den Wechselgedanken total überrascht worden sind.“

Eine Freigabe wird Sarau nur gegen die Zahlung der vorgeschriebenen Ausbildungsentschädigung erteilen, ansonsten werden beide Spieler für sechs Monate gesperrt. Verstärkt hat sich Sarau mit dem 20jährigen Raphael Villbrandt. Der Offensivspieler lief zuletzt für die BSG Eutin auf. Villbrandt spielte bereits beim Eutiner Hallenturnier für Sarau und überzeugte dort als Torschütze. Außerdem hofft Barenscheer, dass sich einige Nachwuchsspieler aufdrängen: „Unsere verbandsligaerfahrenen Neuzugänge Sebastian Lesch, Malte Meyer und Felix Drews konnten überzeugen, andere haben trotz Potenzial den Sprung in den Kader aber noch nicht geschafft.“ Besonders von Levi Schmidt, der aus beruflichen Gründen nur wenig trainieren konnte, erhofft sich der Trainer einen Sprung nach vorne. Ab März steht den Sarauern auch Routinier Martin Hepp wieder zur Verfügung, der zuletzt kürzer getreten ist. Ab dem 1. Februar will Barenscheer wieder in das Training einsteigen, es sind Testspiele bei der BSG Eutin am 16., dem ATSV Stockelsdorf am 23. Februar und den SV Ricklingen am 6. März geplant. Der aktuelle Tabellenneunte hofft, dass er noch einen Sprung nach oben machen kann.

Absoluter Saison-Höhepunkt soll aber das Pokalfinale gegen den Oldenburger SV am 1. Mai werden. „Mal sehen, ob wir vielleicht sogar für eine Überraschung sorgen können“, freut sich Barenscheer auf das Spiel.

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