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Ostholsteiner Anzeiger

21. August 2017 | 12:36 Uhr

Zwei Tote bei Absturz im Wald

vom

Kleinflugzeug mit zwei Insassen fällt nahe Uetersen wie ein Stein vom Himmel;

Heist | Beim Absturz eines Leichtflugzeugs bei Uetersen sind gestern zwei Menschen ums Leben gekommen. Der Pilot aus Hamburg und seine Mitfliegerin seien noch an der Unglücksstelle gestorben, so die Polizei.

Die Maschine vom Typ Cessna 172 war erst wenige Minuten zuvor vom nahe gelegenen Flugplatz Heist gestartet, sagte die Itzehoer Staatsanwältin Maxi Wantzen. Der Pilot habe dort 86 Liter Treibstoff getankt.

Das Flugzeug habe zunächst am Himmel mehrere Runden gedreht, bevor nach Zeugenaussagen der Motor ausfiel: Die Cessna soll noch einige Sekunden in der Luft geschwebt haben, bevor sie wie ein Stein senkrecht herunter gefallen sei. Sie krachte in ein Waldstück zwischen der Bundesstraße 431 und der Schießanlage einer nahe gelegenen Kaserne. Die Cessna zerbrach bei dem Absturz in mehrere Teile.

Die Suche nach dem Wrack gestaltete sich schwierig. Mit einem Flugzeug, einem Polizei-Hubschrauber und mehreren Streifenwagen wurde das Waldgebiet abgesucht. Erst 20 Minuten später entdeckte ein Rollerfahrer die Cessna. Zunächst hieß es, dass drei Personen an Bord der einmotorigen Maschine gewesen sein. Helfer suchten allerdings vergeblich nach dem dritten Insassen. Die Kripo Itzehoe und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig wurden in die Untersuchungen zur Unglücksursache eingeschaltet.

Der Flugplatz liegt rund 20 Autominuten westlich von Hamburg. Dort haben mehrere Motor- und Segelflugvereine ihren Sitz. Außerdem parken viele Hobbyflieger ihre Maschinen in Heist. Die verunglückte Maschine gehörte der HanseAir Hamburg, eine Flugschule für Privatpiloten, Kunstflug und Charter. Der Absturz war bereits der dritte im Umfeld des Heister Flugplatzes innerhalb eines Jahres.

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erstellt am 08.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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