Zwei tödliche Badeunfälle in Haffkrug

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06. August 2018, 15:03 Uhr

Zwei tödliche Badeunfälle gab es Sonnabend in Haffkrug. Nach Auskunft der Polizei ertranken ein 17- und ein 38-Jähriger, beide waren aus Hamburg.

Gegen 10.30 Uhr wollten zwei junge Hamburger, 17 und 19 Jahre alt, zu einer 100 Meter vom Strand entfernten Badeplattform gelangen, auf der zwei Freunde waren. Zu spät hätten die beiden Nichtschwimmer bemerkt, dass beim letzten Stück zur Badeplattform das Wasser zu tief war.

Die Freunde auf der Badeplattform und Beobachter am Strand erkannten die offensichtliche Notlage der beiden, eilten ihnen zu Hilfe. Der 19-Jährige wurde lebend aus dem Wasser gezogen und sofort reanimiert, der 17-jährige ertrank.

Gegen 16.30 Uhr entdeckte ein Surfer, der mit seinem Brett auf die Ostsee hinausfuhr, eine mit dem Gesicht nach unten im Wasser treibende Person. Er zog den Mann, einen 38-Jährigen aus Hamburg, mit Unterstützung einer hinzugeeilten Helferin auf das Surfbrett und brachte ihn an Land. Dort begannen Ersthelfer sofort mit der Reanimation, die von einer Rettungswagenbesatzung fortgesetzt wurde. Der 38-jährige starb auf dem Weg in die Klinik. Die beiden Toten wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck dem Rechtsmedizinischen Institut zugeführt.

Einen glücklicheren Ausgang fand, wie die Polizei weiter berichtet, ein Badeunfall auf Fehmarn in der Nähe des Leuchtturmes Staberhuk: Drei Freunde, 70, 52 und 40 Jahre alt, hatten den Tag gemeinsam auf einem Angelboot verbracht. Gegen 16 Uhr wollte der 70-Jährige vom Boot aus noch ein paar Züge schwimmen, ging dabei plötzlich unter. Seinen beiden Freunden gelang es, ihn aus dem nur zwei Meter tiefen Wasser in die Nähe des Ufers zu ziehen. Eine Rettung über die sehr glatten Steine aus dem Flachwasserbereich war den Rettern, auch mit Unterstützung der Polizeibeamten von Fehmarn, jedoch nicht möglich. Der 70-jährige, mittlerweile wieder bei Bewusstsein, wurde nach Eintreffen des Rettungswagens über eine Rettungstrage eine Böschung hinaufgezogen. Von dort wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik in Neustadt geflogen.

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