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Ostholsteiner Anzeiger

22. November 2017 | 13:58 Uhr

Zwei schnelle Gegentore kassiert

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Bösdorfer Fußballerinnen unterliegen Olympia Neumünster mit 0:4(0:3) Toren

shz.de von
erstellt am 07.Apr.2014 | 10:04 Uhr

Mit einem Doppelschlag legten die Fußballerinnen des MTSV Olympia Neumünster in der Schleswig-Holstein-Liga den Grundstein für ihren 4:0(3:0)-Sieg bei Fortuna Bösdorf. „Olympia Neumünster ist nicht das Kaliber, das wir bezwingen müssen“, sagte der Bösdorfer Trainer Stephan Mohr.

Zwei Distanzschüsse auf dem glitschigen Boden brachten den Gäste durch Lefke Kagelmacher und Alice Busskamp die 2:0-Führung. Beide Treffer fielen in der
14. Spielminute. „Das waren sehr tückische Bälle, denn sie waren als Aufsetzer für unsere junge Torhüterin unhaltbar“, meinte Mohr. Zwischen den Pfosten stand Jasmin Matysiak, die Stammtorhüterin bei den B-Mädchen der Fortuna ist. Ihr Trainer bescheinigt ihr ein großes Talent, das sie bewies, indem sie vor allem hohe Bälle sicher abfing. Taktisch hatte Stephan Mohr sein Team in der Defensive gestärkt. So übernahm Natalia Gumula die Rolle der Libera, organisierte die Abwehr und gab der Bösdorfer Defensive mit konsequentem Zweikampfverhalten Halt. Das Spiel war in der 22. Minute gelaufen, denn da gelang Alice Busskamp mit einem Freistoß, der vom Innenpfosten ins Netz prallte, das 3:0 für die Gäste.

Das 4:0 markierte Liliana Koschinski, laut Mohr die beste Spielerin auf dem Platz kurz nach der Pause (49.). Zudem schossen die Gäste einen Foulelfmeter am Tor vorbei. „Für uns ist wichtig, dass die drei Mannschaften verloren haben, die direkt hinter uns stehen und ebenfalls um den Verbleib in der Schleswig-Holstein-Liga kämpfen“, sagte Mohr nach dem Schlusspfiff. Die Bösdorferinnen belegen mit 14 Punkten und 12:39 Toren den neunten Platz von zwölf Mannschaften. „Wir haben nach wie vor fünf Zähler Vorsprung vor einem Abstiegsplatz“, stellte Stephan Mohr zufrieden fest, der aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung neben Natalia Gumula Abwehrspielerin Wiebke Wohler und Stürmerin Sarah Jacobs besonders lobte.

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