Freisprechung : Zwei mit der Note „gut“

Die frischgebackenen Gesellen der Metall-Innung Holstein Nord am Sonntagnachmittag in Fissau.
Die frischgebackenen Gesellen der Metall-Innung Holstein Nord am Sonntagnachmittag in Fissau.

13 Metallbauer wurden in Fissau von den Pflichten eines Lehrlings freigesprochen

von
01. Februar 2014, 00:33 Uhr

„Lernen ist wie Rudern gegen den Strom: Wenn man aufhört, fällt man zurück.“ Diese Erkenntnis gab Thoralf Volkens (Pohnsdorf) gestern 13 „frischgebackenen“ Gesellen des Metallbau-Handwerks mit auf den weiteren Lebensweg. Der Obermeister der Metall-Innung Holstein Nord machte den jungen Männern deutlich, dass sie mit dem Empfang des Gesellenbriefes einen wichtigen Schritt ins Berufsleben absolviert hätten. Damit seien ihnen ungezählte Möglichkeiten eröffnet, wobei es allerdings immer von ihrer Initiative und Bereitschaft zum Lernen abhängen werde, wie sie weiter kämen. Auf jeden Fall hätten sie breites Wissen und Kenntnisse erworben, womit sie überall Arbeit fänden, also nicht nur in Deutschland. „Deutsche Handwerker sind überall gefragt.“

Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Heinz Hartmann, sprach von einem guten Jahrgang: Nur einer habe die Prüfung nicht geschafft. Unter den 13, die gestern ihren Gesellenbrief in Empfang nahmen, seien nach zwei Jahren Pause wieder zwei Prüflinge mit der Note „gut“ gewesen. Beide würden für den Landeswettbewerb der Metallbauer gemeldet.

Die beiden Jahrgangsbesten waren Niklas Fiebelkorn-Boldt (Lehrbetrieb Thomas Boldt, Eutin) und Niklas Zawalski (Schlosserei Hempel, Bad Schwartau). Ebenfalls freigesprochen wurden Sebastian Geilen (Tim Eichstedt, Malente), Torben Glas (Handwerkskammer, Berufsbildungsstätte Travemünde), Mats Göttert (Tim Eichstedt, Malente), Jan-Marco Höltig (Hartmut Schlünzen, Scharbeutz), Kevin Knust (Hüttmann, Ahrensbök), Johannes Martinsen und Rico Mehlig (beide Ulrich Kitt, Gremersdorf), Ronny Neumann (Jörg Ehlers, Eutin), Finn Rentzow (Kay Hobrecht, Dannau), Mateusz Sobota (Handwerkskammer, Berufsbildungsstätte Travemünde) sowie Ste-ven Beeck (Grebien, Großenbrode).

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen