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Ostholsteiner Anzeiger

22. August 2017 | 02:00 Uhr

Zwei Medaillen für Christel Gülck

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Sportschützin aus Ahrensbök gewinnt bei den Deutschen Meisterschaften der Auflageschützen in Hannover zweimal Bronze

Die Ausbeute der Sportschützen des Norddeutschen Schützenbundes bei den nationalen Meisterschaften der Auflageschützen ist schon nach dem ersten Wochenende in Hannover besser als im Vorjahr. Auf dem Bronzetreppchen stand für den Schützenverein Großenbrode in der Altersklasse B (ab 66 Jahre) nach ihrer Vizemeisterschaft im Vorjahr diesmal sogar zweimal die Ahrensbökerin Christel Gülck.

Von „unglaublich spannenden Wettkämpfen“ berichtete die Großenbroder Schießsportleiterin Lore Bausch, selbst Starterin im Wettbewerb Kleinkalibergewehr 50 Meter mit dem Zielfernrohr: „Mehr als Rang 27 für 276 Ringe lag für mich nicht drin, es ist schon ein Erfolg, unter den 1700 Startern dabei zu sein.“ Christel Gülck belegte hier mit 282 Zählern den 26. Platz.

An den beiden Tagen zuvor war allerdings bei Christel Gülck Jubel angesagt. Im Wettkampf Kleinkaliber 50 Meter mit Zielfernrohr rangen die besten 29 Frauen um die drei Medaillen. Mit 98 Ringen nach zehn Schüssen ging es los, der 97 folgte eine Serie von 99, also insgesamt 294 von 300 möglichen. Ehemann Jasper sah auf der Anzeigetafel bereits, dass es eng werden würde. 295 Ringe brachten Ingrid Kappes aus Hessen den Titel, Christa Ramke aus dem Landesverband Nordwest verbuchte Silber für ebenfalls 294 Ringe. Bei Ringgleichheit mit Gülck entschied die vorletzte Zehnerserie mit 99:97 für Christa Ramke.

Im zweiten Wettbewerb mit Zielfernrohr auf hundert Meter Distanz hatte Christel Gülck ihre Vizemeisterschaft (298 Ringe) aus 2014 zu verteidigen. „Ich war gut drauf, die Bronzemedaille machte mich sicher“, erinnert sich Christel Gülck. 99 Ringe brachte die erste Serie, weitere 99 folgten. „Zweimal dicht an der Zehn, schade!“ Ihre Gedanken machten sich selbständig. Ein Blick zurück zu den Zuschauerplätzen. Soll eigentlich nicht sein. Diesmal tat es gut, die Aufmunterung von Ehemann Jasper und von Lore Bausch zu sehen – oder eigentlich nur zu spüren.

„Weiter geh’s! Volle Konzentration“, dachte die Seniorin. Hundert Zähler folgten, also wieder 298 Ringe wie von einem Jahr. Sollte das für einen vorderen Platz reichen? Es sollte! Stramme 300 Ringe lieferte die neue Meisterin Christa Ramke unter den 14 Schützinnen aus ganz Deutschland ab. 299 hatte Gerlinde Morsch aus dem Saarland auf dem Monitor. „Alles ist gut, die Viertplatzierte hatte wie ich 298 Ringe. Da entschied die letzte Serie mit 100:99 für mich“, erläutert die Ahrensbökerin auch diesen spannenden Wettstreit.

Füt Werner Petersen sprang ein dritter Platz heraus. Er schoss bei den Senioren B diesmal nicht für die Schwartauer Schützengilde, sondern für den SV Hubertus Kiel. Er erreichte mit dem Kleinkalibergewehr auf 50 Meter Distanz 295 Ringe. Für die weiteren sechs Ostholsteiner war in Hannover nichts zu holen.

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