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Zwei Ansprechpartner für Betreuung von Flüchtlingen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Stadtverwaltung besetzt zwei neue Stellen in der Integrationsberatung / „Willkommenskultur“ das Ziel

In der Eutiner Stadtverwaltung haben gestern Sophia Schutte als neue Koordinatorin und Christian Grantz als Betreuer für Asylbewerber und Flüchtlinge ihren Dienst aufgenommen. Mit den neu geschaffenen Stellen soll die Situation für Asylbewerber und Flüchtlinge in der Stadt verbessert werden; sie bilden zugleich eine Anlaufstelle für Hilfesuchende und Hilfswillige in Asylangelegenheiten.

„Unser Ziel ist es, eine Willkommenskultur in Eutin für Flüchtlinge zu schaffen“, sagte Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz bei der Vorstellung der neuen Mitarbeiter im Rathaus. Mit der personellen Verstärkung sei der Wunsch verbunden, angemessen auf die wachsenden Flüchtlingszahlen reagieren zu können. Aktuell sind in Eutin 74 Flüchtlinge und Asylbewerber untergebracht, die meisten kommen aus Kriegsgebieten in Syrien und im Irak. Für das laufende Jahr erwartet die Stadt die Zuweisung von mehr als 100 weiteren Flüchtlingen durch das Land.

Christian Grantz ist Sozialpädagoge von Beruf und zuletzt als Veranstalter von Kunsthandwerk-Ausstellungen sowie Mitarbeiter bei Ehrenamtsmessen tätig gewesen. Sophia Schutte war bislang als Dozentin bei der Volkshochschule Eutin im Bereich Sprache und Integration tätig. Beide haben ein gemeinsames Büro in den neuen Räumen des Ordnungsamtes in der Albert-Mahlstedt-Straße 13 bezogen, dort sind sie telefonisch unter 04521/793-265 und 793-266 erreichbar

Christian Grantz wird als Betreuer im Außendienst bei der Unterbringung und Beratung von Flüchtlingen im Einsatz sein. Sophia Schutte wird als Koordinatorin die bereits existierenden ehrenamtlichen Initiativen in der Flüchtlingsbetreuung und die einzelnen Schnittstellen in der Verwaltung miteinander vernetzen, so die Aufgabenstellung.

Als erstes Projekt will Schutte ein Willkommenspaket auf den Weg bringen. Darin soll ein Stadtplan enthalten sein, der mit Piktogrammen leicht verständlich ist, eine Liste von Begegnungsstätten und auch kleine Willkommensgeschenke. „Dazu sind Kugelschreiber, Blöcke, Buntstifte für Kinder, Kuscheltiere, Seife, Shampoo oder sonstige kleine Gaben sehr willkommen. Wer helfen möchte, kann sich per E-mail melden unter c.grantz@eutin.de


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erstellt am 16.Mär.2015 | 15:30 Uhr

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