zur Navigation springen

Zweck des Kulturbundes: „Förderung des Geisteslebens“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die jüngste Mitgliederversammlung des 1946 gegründeten Vereines Kulturbund erfolgte diese Woche im Binchen-Kino mit großer Einmütigkeit – und auch ein Personalwechsel geschah reibungslos. Die stellvertretende Vorsitzende Erika Hofmann wurde wiedergewählt, neue Schatzmeisterin wurde Bärbel Heise, die sich im Betrieb des Kommunalen Kinos engagiert und Kenntnisse in Sachen Buchhaltung hat.

Die scheidende Schatzmeisterin Barbara Kischkat hatte von einem ausgeglichenen Haushalt des Vereins berichtet, getragen durch Zuschüsse der Stadt, des Kreises und Sponsoring der Stadtwerke Eutin. Vorsitzender Matthias Schiffer dankte Kischkat für zehn Jahre Vorstandstätigkeit, sie habe nicht nur die Kasse verwaltet, sondern auch inhaltlich Einfluss auf die Angebote des Kulturbundes genommen.

Zu Beginn betonte der Vorsitzende Matthias Schiffer die satzungsmäßig abgesicherte Verbandelung des Kulturbundes mit der Stadt Eutin und verwies auf die „Förderung des Geisteslebens“ in Stadt und Umgebung als Vereinsaufgabe.

Bürgervorsteher Dieter Holst sprach sich in einem Grußwort für den Erhalt des vom Kulturbund betriebenen Kinos „Binchen“ über den Zeitpunkt der Sanierung der Schlossterrassen hinaus aus. Die Aktiven des Vereines leisteten wertvolle Arbeit.

Erika Hofmann erinnerte an die Höhepunkte der vergangenen Saison. Dazu habe der Auftritt der Lyrikerin und Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Nora Domringer gezählt, außerdem die Gastspiele des Figurentheaters Cipolla und der Bremer Shakespeare Company.

Matthias Schiffer berichtete, dass die Bilanz des als Eigenbetrieb geführten Kinos durch ein Steuerberatungsbüro erstellt werde. Ein günstiger Mietpreis für das Gebäude sei mit der Übernahme des Reparaturrisikos unter anderem für die Heizungsanlage erkauft worden.

Den Ausblick auf die kommende Saison leitete Erika Hofmann mit den Worten „Wir machen Veranstaltungen von Eutinern für Eutiner mit Input von Überall“ ein. Sie wolle auch Experimente wagen und in Eutin zeigen, wie sich das moderne Theater weiterentwickele. Zusammen mit Schriftführer Wolfgang Griep beschrieb sie die bevorstehenden Angebote, beide machten aber auch auf die Schwierigkeiten aufmerksam, die die kleine Bühne des „Binchens“ mit sich bringe. So schreibe die Bremer Shakespeare-Company ein Stück um, damit es auf die Eutiner Bühne passe, was nicht selbstverständlich sei. Das neue Programm werden bunt gemischte Veranstaltungen von Harfenmusik über politisches und feministisches Kabarett bis zu Stummfilmausschnitten, unterlegt mit Weber-Musik, sein.

zur Startseite

von
erstellt am 23.Jun.2016 | 17:42 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen