ZVO testet neue Abfallsammeltechnik

Ob die Seitenladertechnik dauerhaft Einzug in die ostholsteinische Abfallsammlung hält, wird in einem Pilotversuch untersucht.
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Ob die Seitenladertechnik dauerhaft Einzug in die ostholsteinische Abfallsammlung hält, wird in einem Pilotversuch untersucht.

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12. Januar 2015, 12:30 Uhr

Die Entsorgung-GmbH, eine Tochter des Zweckverbandes Ostholstein (ZVO), geht in der Abfallsammlung neue Wege. In diesen Tagen beginnt ein Pilotversuch mit einem neuen Sammelfahrzeug, der sich punktuell über den gesamten Kreis Ostholstein erstreckt. Kunden, die vom Pilotversuch betroffen sind, werden mit einem Handzettel über das Verfahren informiert.

Erstmals werden die Restabfall- und Bioabfallgefäße nicht durch Mitarbeiter am Heck, sondern mit einem sogenannten Seitenlader mechanisch an der Seite des Fahrzeugs geleert. Ein Greifarm hebt die Abfallgefäße an, kippt die Abfälle oben in das Fahrzeug und stellt die Gefäße an der gleichen Stelle wieder ab. Der Geschäftsführer der Gesellschaft, Michael Rakete, bittet die Kunden um Hilfe. „Damit die Sammlung mit dem Seitenlader möglichst reibungslos funktioniert, sollten die Gefäße am Straßenrand mit der Deckelöffnung zur Straße aufgestellt werden“.

Die Entsorger möchten mit dem Pilotversuch erfahren, ob dieses Sammelsystem in Ostholstein generell oder in bestimmten Gebieten praktizierbar ist. Geschäftsführer Axel Guttmann: „In anderen Kreisen, beispielsweise im Kreis Segeberg, ist diese Art der Sammlung bereits eingeführt. Wir testen das System mit dem Ziel, die Sammeleffizienz zu erhöhen. Gelingt uns dies, ist das ein wichtiger Beitrag, die Kosten der Sammellogistik stabil zu halten.“ Der Pilotversuch ist zunächst bis Ende März ausgelegt, kann aber im Bedarfsfall bis Mitte des Jahres ausgedehnt werden.

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