zur Navigation springen

Betrugsverdacht : ZVO-Mitarbeiter soll 100 000 Euro veruntreut haben

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Über Jahre hinweg soll ein Angestellter des Zweckverbandes Ostholstein Geld auf sein eigenes Konto überwiesen haben. Der Schaden wird auf 100000 Euro geschätzt, die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet.

ZVO-Mitarbeiter

soll 100000 Euro

veruntreut haben

Ein Mitarbeiter des Zweckverbandes Ostholstein (ZVO) hat über Jahre hinweg Geld auf sein eigenes Konto überwiesen. Nach aktuellen Erkenntnissen der Internen Revision handelt es sich um einen Betrag von knapp 100 000 Euro, der seit 2002 unterschlagen wurde, teilte der Zweckverband gestern mit.

Dem Mitarbeiter wurde fristlos gekündigt. Der ZVO hat Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet.

Verbandsdirektor Heiko Suhren zeigte sich betroffen über die große kriminelle Energie des Mitarbeiters. Er sei fest entschlossen, den Vorgang vollständig aufzuklären. „Wir werden kriminellen Machenschaften in unserem Unternehmen mit aller Härte entgegentreten. Hier gibt es keine Spielräume. Es gilt nun, auch mit der Unterstützung der Staatsanwaltschaft und des Softwareherstellers herausfinden, wie es möglich war, dass der Mitarbeiter über Jahre unbemerkt Geld entnehmen konnte, damit wir die Schwachstelle unverzüglich mit weiteren Kontrollmechanismen schließen können“, kündigte der Verbandsdirektor an.

Ob Kunden geschädigt worden seien, werde mit Unterstützung der Staatsanwaltschaft ermittelt. Aufgefallen sei das Handeln des Mitarbeiters anhand einer nicht plausiblen Kontonummer im Rahmen der SEPA-Umstellung. Der ZVO sei gegen vorsätzlich herbeigeführte Schäden durch Mitarbeiter versichert.

zur Startseite

von
erstellt am 14.Mai.2014 | 13:18 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen