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ZVO: Kein Glasfasernetz für große Teile Malentes

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Für lange Gesichter sorgte ein Vortrag des Leiters der von 29 Gemeinden gegründeten Breitband-Sparte im Zweckverband Ostholstein, Torsten Hindenburg, im Malenter Hauptausschuss. Was Hans-Werner Salomon (CDU) lediglich als ein Gerücht bezeichnete, bestätigte Hindenburg: Im Malenter Ortszentrum werden die Einwohner nicht in den Genuss des geplanten Glasfasernetzes kommen.

Denn im Kernbereich der Gemeinde sei die private Konkurrenz – sprich zwei große Telekommunikationsanbieter – bereits tätig, erklärte Hindenburg. Sie bieten bereits Internetverbindungen an, die Mindestanforderungen an die Schnelligkeit erfüllen. Deshalb sei es dem ZVO aus Gründen des Wettbewerbsrechts verwehrt, hier tätig zu werden, machte Hindenburg deutlich.

Lediglich in Randbereichen gebe es derzeit weiße Flecken bei der Internetversorgung – etwa im Bereich der Biogasanlage und der Tankstellen am Ortseingang Richtung Eutin. Dort dürfe der ZVO das schnelle Internet ausrollen. Auch mehrere Dorfschaften können auf die ZVO-Breitbandsparte hoffen. Sönke Koch von der Gemeindeverwaltung nannte Benz, Nüchel, Krummsee, Kreuzfeld und Timmdorf.

Noch in diesem Jahr solle der Ausbau in Ostholstein starten, erklärte Hindenburg. Im März werde klar sein, welche oder welches Unternehmen mit dem Ausbau beauftragt werde, im Juni würden nach Ablauf entsprechender Einspruchsfristen die Verträge unterzeichnet. Noch könne er aber nicht sagen, wo begonnen werde. Voraussetzung für die Verlegung des Glasfasernetzes sei, dass der betroffene Ort in einem sogenannten Cluster liege, in dem mit Vorverträgen mindestens eine Anschlussquote von 60 Prozent erreicht werde. Ende 2019 solle die gesamte Infrastruktur aufgebaut sein.

> Fragen zum Thema Breitband – auch nach den Standorten, die vom ZVO ausgebaut werden – beantwortet Torsten Hindenburg. Er ist per E-Mail unter der Adresse breitband@zvo.com zu erreichen.

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erstellt am 15.Feb.2017 | 17:10 Uhr

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