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Ostholsteiner Anzeiger

18. Oktober 2017 | 19:20 Uhr

ZVO geht in die Apotheke

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 20.Mär.2015 | 15:03 Uhr

Arzneimittelrückstände in Flüssen oder Seen schaden Lebewesen. Deshalb haben abgelaufene Tabletten, Kapseln, Salben, Tropfen und Säfte nichts in der Toilette verloren. Auch bei einer Entsorgung über das Restabfallgefäß kann eine Gefährdung von Mensch und Umwelt (speziell Kindern) nicht vollständig ausgeschlossen werden. Seit Beginn des Jahres 2015 gibt es aber einen sicheren Entsorgungsweg im Kreis Ostholstein – die Rückgabe der Altmedikamente über die Apotheken.

Die ZVO Entsorgung GmbH und der Apothekerverband Schleswig-Holstein haben hierzu eine Vereinbarung geschlossen, um die Umwelt weitgehend zu schützen. Altmedikamente können von den Bürgern bei vielen Apotheken abgegeben werden. Eine Liste der teilnehmenden Apotheken ist auf der Internetseite der ZVO Entsorgung GmbH im Bereich „Privatkunden“ veröffentlicht.

Der Apothekerverband Schleswig Holstein begrüßt ausdrücklich die Initiative der ZVO Entsorgung GmbH, die Entsorgung von Altmedikamenten aus privaten Haushalten gemeinsam mit den Apotheken neu zu gestalten. Hierzu der Vorsitzende Dr. Peter Froese: „Mit der gefundenen Lösung wird sichergestellt, dass den Bürgern und Patienten eine sichere Entsorgungsmöglichkeit geboten wird. Das Thema Arzneimittelsicherheit ist aus Sicht des Verbandes durch die neu getroffene Vereinbarung um einen wichtigen Baustein bereichert worden. Die Apotheken im Kreis Ostholstein freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Die ZVO Entsorgung GmbH bietet die Entsorgung von Altmedikamenten für die Apotheken kostenfrei über ein Sacksystem an. Vertriebschef Ralph Rillox erläutert das Verfahren: „Alle teilnehmenden Apotheken haben Säcke erhalten, worin die von den Kunden zurückgenommenen Altmedikamente gesammelt werden. Mitarbeiter der ZVO Entsorgung GmbH holen dann den befüllten Sack ab. So ist gewährleistet, dass die Altmedikamente nicht in die Hände von Unbefugten gelangen können.“

Die Altmedikamente werden im Neustädter Müllheizkraftwerk verbrannt. Durch die hohe Verbrennungstemperatur werden die in Altmedikamenten enthaltenen Wirkstoffe vollständig zerstört.


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