ZVO erhält eine Chefin

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Deutliche Mehrheit für 49-Jährige aus Rostock

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25. Juni 2014, 12:58 Uhr

An die Spitze des Zweckverbandes Ostholstein (ZVO), kommunal getragenes Ver- und Entsorgungsunternehmen mit knapp 450 Angestellten, rückt eine Frau: Die in Ahrensbök tagende Verbandsversammlung wählte gestern Gesine Strohmeyer (49, Foto) zur Nachfolgerin von Verbandsdirektor Heiko Suhren. Der 58-jährige Diplomkaufmann geht nach zwölf Jahren beim ZVO zum Ende des Jahres in Ruhestand.

Die in Rostock wohnende Strohmeyer, von Beruf Installationsmechanikerin und diplomierte Ingenieurökonomin, setzte sich in geheimer Abstimmung überraschend deutlich mit 40 zu 25 Stimmen gegen den Mitbewerber Dr. Jan-Dirk Verwey (52) aus Lübeck durch. Strohmeyer, verheiratete Mutter einer erwachsenen Tochter, ist zurzeit Geschäftsführerin bei der Gesellschaft Eurawasser und in Berlin mit Schwerpunkt Energiewirtschaft tätig. Sie hat 1988 ihre berufliche Laufbahn in Rostock begonnen, seit 2001 bei Versorgungsunternehmen in verschiedenen Führungspositionen gearbeitet.

Der Bergbauingenieur Verwey ist seit 2006 Direktor und Werkleiter der Entsorgungsbetriebe Lübeck. Die beschäftigen 550 Angestellte für Abwasserentsorgung, Abfallwirtschaft und Straßenreinigung. Seite 5

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