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Ostholsteiner Anzeiger

22. Oktober 2017 | 20:00 Uhr

Eutin : Zur LGS soll die Kultur aufblühen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Das Ostholstein-Museum und die Eutiner Festspiele wollen dem Publikum während der Gartenschau möglichst viel bieten.

shz.de von
erstellt am 07.Nov.2015 | 07:00 Uhr

Eutin | Mit hochkarätigen Ausstellungen will das Ostholstein-Museum während der Landesgartenschau (LGS) punkten. Bereits vor dem Start der LGS am 28. April präsentiert der schleswig-holsteinische Maler und Grafiker Klaus Fußmann ab dem 13. März Landschaftsbilder, die vorwiegend in den vergangenen Monaten in der Holsteinischen Schweiz entstanden sind. Im Anschluss daran soll vom 17. Juli bis zum 30. Oktober das grafische Werk von Jörg Immendorff (1945 - 2007) gezeigt werden. Immendorff stieg in den 1980er Jahren zu einem der bekanntesten deutschen Gegenwarts-Künstler auf.

Um die zur LGS erweiterten Öffnungszeiten und ein erhöhtes Besucheraufkommen zu bewältigen, soll das Personal im Ostholstein-Museum rechnerisch um eine auf dann 34,79 Stellen aufgestockt werden. Diese Planung billigte das Kuratorium der Kulturstiftung am vergangenen Donnerstag, erklärte Stiftungsgeschäftsführer Carsten Behnk. Der Kulturhaushalt mit einem Volumen von 2,54 Millionen Euro wurde einstimmig gebilligt.

Mit deutlicher Mehrheit ebenfalls abgesegnet wurde der Zuschuss für die Eutiner Festspiele in Höhe von 25  000 Euro für das laufende Jahr. Noch nicht beraten wurde über den Zuschuss für 2016. Hier stehen derzeit ebenfalls 25  000 Euro im Entwurf des Kreishaushalts. Festspiel-Geschäftsführerin Sabine Kuhnert bemüht sich allerdings auch mit Blick auf die LGS um zusätzliche Mittel.

Ein erster Prüfstein wird dabei die Sitzung des städtischen Kulturausschusses am Dienstag, 10. November, sein. Hier soll über einen um 50  000 auf dann 125  000 Euro erhöhten Zuschuss beraten werden. Vom Land erhofft sich Kuhnert eine Aufstockung um 40  000 auf 120  000 Euro. Damit sollen etwa mit Blick auf die LGS zusätzliche Ordner bezahlt, aber auch die marode Beleuchtung für rund 40000 Euro ersetzt werden. Flössen diese Mittel, wäre zugleich ein üppiges Programm gesichert.

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