zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

20. Oktober 2017 | 08:01 Uhr

Zum Schluss zogen die Gäste davon

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die HSG-Handballer kassierten gegen den Tabellenführer der Handball-Landesliga HC Treia/Jübek eine 27:35-Niederlage

shz.de von
erstellt am 11.Mär.2015 | 13:24 Uhr

Als eine Nummer zu groß erwies sich der Tabellenführer der Schleswig-Holstein-Liga bei seinem Gastspiel in Malente. Bei der HSG Holsteinische Schweiz setzten sich die Handballer des HC Treia/Jübek mit 35:27 (18:12) durch. Allerdings gelang es der HSG, den Ligaprimus fast über die volle Zeit von 60 Minuten zu fordern. Damit schaffte es das Heimteam aus Sicht von Trainer Stefan Wendt, sich für die hohe Hinspielniederlage zu rehabilitieren. Die Niederlage sei zwar leistungsgerecht, allerdings etwas zu hoch ausgefallen, fand HSG-Trainer Stefan Wendt. Dies war dem hohen physischen Aufwand und den dementsprechend nachlassenden Kräften der HSG geschuldet, die im Gegensatz zum Gastteam eine eher karg besetzte Bank vorzuweisen hatte.

Die Partie entwickelte sich zunächst ausgeglichen. Die HSG nutzte die Fehler Treias, so dass sich eine unterhaltsame Begegnung entwickelte. Mitte der ersten Hälfte schafften die Gäste es jedoch sich abzusetzen. Dies resultierte aus dem nun etwas fahrigen Angriffsspiel des Heimteams, das von einigen technischen Fehlern gestört wurde. Die hieraus folgenden Ballverluste nutzte der Tabellenerste konsequent über seine erste und zweite Welle. Dementsprechend ging die HSG mit sechs Toren Rückstand in die Pause.

Die Ansprache Wendts rüttelte das Team jedoch noch einmal auf. Mit Malte Petersen im Tor und einer sehr
aggressiven Deckung schaffte es die Heimmannschaft, Treia zu Fehlern zu verleiten. Tim Erik Seidensticker läutete die Aufholjagd mit einem spektakulären Tor in Volleyballmanier ein. Als nun Lasse Gehmeyr und Tizian Grigoleit im Rückraum zündeten kam die HSG bis auf zwei Tore heran (22:24, 45.). Die Gäste zogen jedoch das Tempo an und brachten den
Sieg souverän über die Zeit. „Nichtsdestotrotz war es eine starke Leistung meines Teams“, resümierte ein zufriedener Stefan Wendt. „Obwohl wir das Hinspiel im Hinterkopf hatten, haben wir mutig und aggressiv gespielt, sodass wir erhobenen Hauptes nach Hause gehen können“, sagte Wendt. Selbstverständlich gratuliere die HSG dem HC Treia/Jübek zur verdienten Meisterschaft.

Die Tore für die HSG erzielten Lasse Gehmeyr (8/2), Tizian Grigoleit (7), Frederik Albrecht (5), Tim Erik Seidensticker (3), Tjark Junge (2), Luca Risch, Bjarne Maaßen (je 1) und Jöran Maaßen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen