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Ostholsteiner Anzeiger

21. Oktober 2017 | 11:22 Uhr

Zum Schluss nervös geworden

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Volleyballerinnen des PSV Eutin müssen sich zu Hause mit einem Punkt begnügen

shz.de von
erstellt am 15.Mär.2015 | 16:20 Uhr

Die Volleyballerinnen des PSV Eutin legten beim Heimspieltag in der Verbandsliga vielversprechend los und mussten sich letztlich mit einem Punkt begnügen, den sie sich bei der 2:3-Niederlage im zweiten Spiel gegen den TSV Neustadt verdienten. Das Auftaktmatch gegen den TSV Russee gaben sie nach ausgeglichenem Auftakt noch mit 0:3 Sätzen ab.

Im ersten Spiel hielten die Eutinerinnen das Spiel bis zum 15:15 ausgeglichen, dann zog Russee durch eine Angabenserie auf 19:15 davon. Mit Christina Grünwald am Aufschlag konnte der PSV wieder auf 19:19 ausgleichen. Eine vermeintliche Fehlentscheidung des Schiedsgerichts beim Stand von 23:23 verunsicherte den PSV Eutin so, dass auch der noch fehlende Satzpunkt durch Eigenfehler zum 25:23 an den TSV Russee ging. Auch der zweite Satz war lange ausgeglichen. Doch die Eutinerinnen fanden nicht zu ih-
rer Normalform. „Offene“ Blocks und zu einfache Angriffe bot dem TSV Russee immer wieder die Chance zum Punktgewinn. Eine verschlagene Angabe beim eigenen Satzball beim Stand von 24:23 ließ den PSV in der Schlussphase erneut nervös werden, auch der zweite Satz ging mit 26:24 an die Gäste. Im dritten Abschnitt zog
Russee gleich mit fünf Punkten davon und entschieden ihn ohne große Mühe mit 25:14 für sich.

Der TSV Neustadt legte mit einer Aufschlagsserie gleich ein 8:1 vor, bevor Trainerin Juliane Sevecke diese mit einer Auszeit unterbrechen konnte. Der Rückstand erwies sich als zu groß, so dass die Neustädterinnen den ersten Satz mit 25:15 gewannen. Auch im zweiten Durchgang hielt der PSV nur anfangs mit; Neustadt fand jedoch immer wieder die Lücken in der Eutiner Abwehr. Auch wenn Aufschläge von Christina Grünwald den PSV auf 22:23 heranbrachten, entschied in der Schlussphase der konsequentere Angriff der Gäste diesen Satz knapp mit 26:24 für Neustadt. Im dritten Satz brachten Angaben von Wiebke Büchner mit 10:4 erstmals eine deutliche Führung für die Gastgeberinnen.

Die PSV-Spielerinnen zeigten in diese Phase konsequentere Angriffe und bauten den Vorsprung weiter bis zum Satzgewinn mit 25:15 Punkten aus. Im vierten Satz legte Kathrin Linke mit zehn Aufschlägen den Grundstein für den späteren Satzausgleich, der auch durch die nun deutlich bessere Block- und Angriffsleistung möglich wurde.

Im anschließenden Tie-Break blieb es bis zum 3:3 ausgeglichen, bevor Neustadt mit Flatterangaben zum 7:3 davonzog. Nervosität brachte die Eutiner Annahme immer wieder direkt zurück zum Gegner, die sich diese „Einladungen“ nicht entgehen ließen. Mit 15:11 Punkten ging der Tiebreak und damit auch das Spiel letztlich verdient an den fünftplatzierten TSV Neustadt.

Mit 14 Punkten bleibt der PSV Eutin auf den siebten Tabellenplatz der Verbandsliga und hat damit den Klassenerhalt gesichert. Am letzten Spieltag am Sonnabend, den 28. März tritt der PSV Eutin beim Tabellenletzten VC Neumünster an. Der PSV Eutin spielte beim Heimspieltag mit Meike Wohlfahrt, Antje Müller (Zuspiel), Yvonne Staack (Diagonal), Wiebke Büchner, Christina Grünwald, Sonja Grünwald (Mitte), Britta Benthien, Aleksandra Slominski, Kathrin Linke, Melanie Harks (Außen) und Karen Bergmann (Libera).

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