Zum Schluss klar gewonnen

Auch die Geesthachter Abwehrzange hat große Mühe die energische HSG-Angreiferin Anika Hänisch am Torwurf zu hindern.
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Auch die Geesthachter Abwehrzange hat große Mühe die energische HSG-Angreiferin Anika Hänisch am Torwurf zu hindern.

Landesligahandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz besiegen den VfL Geesthacht 28:20(13:7)

shz.de von
20. April 2016, 10:59 Uhr

Die Landesligahandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz haben zum Saisonschluss eine starke Leistung gezeigt. Das Team um Trainer Marc Christopher Reinert besiegte den VfL Geesthacht mit 28:20 (13:7) Toren.

Der Coach lobte seine Spielerinnen vor allem für die stabile Abwehr. „Heute haben wir von der ersten Sekunde an alles richtig gemacht, in der Abwehr standen wir wirklich super, vor einer wieder hervorragend aufgelegten Torfrau Micaela Buck“, sagte Reinert nach dem Schlusspfiff. Die Gäste waren noch gar nicht ganz auf dem Spielfeld, da ging bei der HSG die Post ab. Der erste Angriff habe mit einem einstudierten Spielzug zum 1:0 geführt, berichtet Marc Christopher Reinert. Das Spiel begann später als angesetzt, das lag daran, dass ein Jugendturnier länger dauerte, dann das Spiel der HSG Holsteinische Schweiz II in der Regionsliga mit Verspätung angepfiffen wurde. Und auch der angesetzte Schiedsrichter habe die Sieverthalle erst spät gefunden.

„Unser Gast von der Elbe schien in der ersten Halbzeit phasenweise in Schockstarre zu sein“ , sagte der HSG-Trainer, der sich über die geringe Gegenwehr des VfL wunderte. Zur Pause lagen die Gastgeberinnen mit sechs Toren vorn.

Nach dem Seitenwechsel schaltete der VfL Geesthacht körperlich einen Gang hoch, doch die HSG hielt die Führung. „Nach einer kurzen Verwirrung und einem nicht ganz glücklichen Gegentor folgte eine Auszeit, um alle Gemüter zu beruhigen“, sagte Reinert. In den letzten 13 Minuten der Saison sei aber dank zu diesem Zeitpunkt wichtiger Tore von Kathi Werdin nichts mehr angebrannt. Über 60 Minuten sei das die beste Saisonleistung gewesen.

Der Trainer wird die HSG zum Saisonende verlassen. Er freute sich, dass das Team mit dem sechsten Tabellenplatz den Verbleib in der zweigleisigen Landesliga gesichert hat. Er werde seine B-Lizenz verlängern und dann entscheiden, wie es für ihn weitergehe. Die HSG Holsteinische Schweiz spielte gegen Geesthacht mit Micaela Buck im Tor sowie Anika Hänisch (7), Alina Werner (6), Sabrina Wagner (5), Kathi Werdin (4), Sandra Ude, Juliane Hinz (je 3), Saskia Zirkel, Lisa Matzke, Eileen Fiolka und Juliane Voß.

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