Zum 10. Geburtstag kamen alle Jagdhornbläser

Frank Hülß, Leiter der Jaghornbläser innerhalb des Hegeringes Malente, begrüßte standesgemäß viele Gäste zum Jubiläum. Foto: Rolf Röhling
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Frank Hülß, Leiter der Jaghornbläser innerhalb des Hegeringes Malente, begrüßte standesgemäß viele Gäste zum Jubiläum. Foto: Rolf Röhling

Mit einem Empfang feierte jüngst die Jagdhornbläsergruppe Malente auf dem Hof Bast ihr zehnjähriges Bestehen. Eingebettet war die Feier in das jährliche Treffen der Jagdhornbläser der Kreisjägerschaft.

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08. September 2009, 09:58 Uhr

Bad Malente-Gremsmühlen/ | Hegeringleiter Georg Bielenstein und der Sprecher der Jagdhornbläser, Frank Hülß, blickten auf zehn Jahre Jagdhornbläsergruppe in Malente zurück. Als Hülß 1999 von Hohenweststedt nach Malente zog, übernahm er gleich auf Anregung von Bielenstein und Gerd Schumacher die Aufgabe, ein Jagdhornbläser-Ensemble zu formieren. Mit Henrik Langer, Wiebke Grigoleit, Flori Eckardt und Marianne Bielenstein begann die Ausbildungs- und Probenarbeit.

Im Lauf der Jahre kamen immer neue Mitglieder hinzu, 2005 wurde eine Jugendgruppe gegründet, die ebenfalls von Frank Hülß geleitet wird. Und mit steigender Mitgliederzahl häuften sich die Erfolge bei Wettbewerben: Beim Landesbläserwettbewerb in Albersdorf 2004 belegte die Gruppe in der Gruppe B den ersten Platz, ein Jahr später in der Gruppe A ebenfalls Platz 1. Im Jahr 2006 kam die Mannschaft auf Platz 5 und in diesem Jahr beim Kürwettbewerb in Eutin auf Rang vier. In Eutin holte auch noch die Jugendgruppe einen zweiten Platz.

Herlich Marie Todsen-Reese (MdL) nannte die Malenter Jagdhornbläsergruppe eine "tolle Angelegenheit", mit der ein lang gehegtes Brauchtum der Jägerei fortgesetzt werde. Benita von Zitzewitz von der Gruppe "Freischütz" Eutin betonte, dass es keine andere Gruppe gebe, die ihren Leistungsstandard "von Null auf 100" in so kurzer Zeit erreicht habe. Zugleich bescheinigte sie den Malenter Jagdhornbläsern ein hervorragendes kameradschaftliches Verhalten.

Otto Witt, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Eutin, dankte vor allem Frank Hülß, der seiner Aufgabe mit viel Enthusiasmus und Liebe nachgehe. Wie Todsen-Reese überreichte Witt eine Spende für die Nachwuchsarbeit. Für die ist auch ein Jagdhorn gedacht, das Gerhard Fellenberg, Obmann für das Jagdhornblasen in der Kreisjägerschaft, überreichte. "Wir müssen häufiger Jubiläum feiern, das lohnt sich", stellte Frank Hülß dankbar fest.

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