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Zufrieden über etwas mehr Gestaltungsspielraum

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

SPD, Grüne und FWG sehen Entlastungen bei der Finanzlage des Kreises Plön / Elternbeteiligung an Schulbuskosten soll wegfallen

Das ÖPNV-Angebot im Kreisgebiet soll verbessert, die Elternbeteiligung an den Kosten der Schülerbeförderung gestrichen werden. Das sind zwei der Hauptziele von SPD, Grünen und FWG im Kreistag für den Haushalt 2015, der am 4. Dezember beschlossen werden soll.

Die Fraktionsvorsitzenden Lutz Schlünsen, (SPD), Axel Hilker (Bündnis 90/Die Grünen) und Bettina Hansen (FWG) äußerten sich in einer gemeinsamen Erklärung zufrieden mit den Ergebnissen des Haushaltsberatungen im Plöner Kreistag. Die eingeleiteten Konsolidierungsmaßnahmen zeigten Wirkung, ebenso Mehreinnahmen bei den Schlüsselzuweisungen und Minderausgaben bei den Zinszahlungen.

Zusammen mit der UWG-Fraktion und dem Linken-Abgeordneten Friedrich würden Schwerpunkte im Haushalt 2015 gesetzt. Zu dem verabredeten Paket gehört die Abschaffung der Elternbeteiligung an den Schulbuskosten, Dies hatten die Fraktionen in Aussicht gestellt, sobald die Haushaltslage eine Kompensation für den Verzicht auf rund 174000 Euro Einnahmen ermögliche.

Im öffentlichen Nahverkehr soll mit Kreismitteln das Fahrtenangebot von Bus und Bahn ausgeweitet werden. Dafür soll sich der Kreis Plön an der Ausführungsplanung für eine Kiel und das Umland verbindende Stadt-Regional-Bahn beteiligen. „Damit setzen wir ein deutliches Signal für die Schiene“ so Axel Hilker (Grüne). Daneben sollen auch neue Buslinien erprobt werden, zuerst im Barkauer Land und auf der Linie Schönberg-Preetz.„Wir wollen mit diesen Versuchen herausfinden, ob ein Mehr an Bussen auch ein Mehr an Mitfahrern bedeutet“, so Lutz Schlünsen (SPD). Für die beiden Linien werden 125000 Euro bereitgestellt.

Weitere finanziell wirksame Maßnahmen sollen im Bereich der Kulturförderung ergriffen werden. Dabei soll es um die Vernetzung sowie Einbindung der Kultur in den
Tourismus gehen. Die Anzahl der Mitarbeiter für die Flüchtlingsbetreuung solle aufgestockt und eine Gemeinschaftsunterkunft eingerichtet werden, heißt es in der Erklärung.

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erstellt am 30.Nov.2014 | 10:15 Uhr

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