Zink einstimmig wiedergewählt

Der Amtsausschuss vor dem Amtsgebäude in Schönwalde.
Der Amtsausschuss vor dem Amtsgebäude in Schönwalde.

Der Amtsausschuss von Ostholstein-Mitte setzt mit dem Altenkremper Bürgermeister auf den bewährten Amtsvorsteher

shz.de von
20. Juli 2018, 18:07 Uhr

Nachdem in den vergangenen Wochen in den fünf Gemeinden des Amtes Ostholstein-Mitte die Vertreter für den Amtsausschuss gewählt wurden, trafen sie sich Mittwoch zur konstituierenden Sitzung. Mit 38 Ja-Stimmen wählten die zwölf Mitglieder Hans-Peter Zink einstimmig erneut zum Amtsvorsteher. „Ich bin überwältigt von dem Ergebnis,“ war der erste Kommentar des Altenkremper Bürgermeisters und einzigen Kandidaten, dem Peter Seehusen als Ältester des Gremiums den Amtseid abnahm. Ebenfalls einstimmig wurden Volker Weidemann (CDU, Sierksdorf) und Peter Seehusen (SPD, Schönwalde) zum ersten und zweiten stellvertretenden Amtsvorsteher gewählt.

Bei den Wahlen kamen erstmals Stimmkarten zum Einsatz, womit die aktuelle Amtsordnung des Landes umgesetzt werde. Die Stimmen innerhalb des Ausschusses sind demnach entsprechend der Einwohnerzahl zu gewichten und gleichmäßig auf die Vertreter der jeweiligen Gemeinde zu verteilen. Ähnlich paritätisch wurde der Verwaltungsausschuss des Amtes besetzt. Ihm gehören Martin Boesmann (CDU, Kasseedorf), die Schashagener Dirk Gaczmanga (SPD) und Rainer Holtz (CDU), für Schönwalde Benjamin Ridders (CDU) und Peter Seehusen, der bisherige Vorsitzend des Verwaltungsausschusses Volker Weidemann sowie Hans-Peter Zink an. Als Delegierter für den Kreisverband des Gemeindetages wurde Volker Weidemann wiedergewählt.

Rückblickend Sprach Zink von „fünf spannenden Jahren“, die hinter ihm lägen und wünschte dem neu formierten Ausschuss auch für die Zukunft „fünf gute Jahre“. Die Leistungen der vergangenen Jahre seien vom Ausschuss gemeinsam erbracht worden, so Zink. Er nannte beispielhaft die Aufgabe des Verwaltungsstandortes einschließlich Verkauf des Gebäudes und der Erweiterung in Schönwalde. Nicht nur während der Flüchtlingskrise 2015 habe die Verwaltung sehr gute Arbeit geleistet, lobte Zink die Mitarbeiter, von denen viele der Sitzung beiwohnten. Nach 13 Jahren im Amtsausschuss verabschiedete Zink die nicht mehr zur Wahl angetretenen Schönwalder Joachim Krüger (SPD), Wolfgang Krahl und Hans-Alfred Plötner (beide CDU) mit einer Ehrenurkunde und dem Amtswappen. Nicht anwesend waren die CDU-Männer Johannes Schnorr (Altenkrempe) und Ulrich Knoll (Schashagen).

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