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Ostholsteiner Anzeiger

23. November 2017 | 21:46 Uhr

Zielsicher: Frauen der Verwaltung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Beim 59. Eutiner Betriebsmannschaftsschießen gab es hohe Ringzahlen / Evamaria Passarge und Ralf Klesny schießen 49 Ringe

von
erstellt am 14.Okt.2017 | 15:16 Uhr

Katrin Kniejski, Julia Lunau und Nicole Ausborn, Frauenteam der Stadtverwaltung Eutin, schossen beim 59. Eutiner Betriebsmannschaftsschießen mit 278 Ringen das beste Kleinkaliberresultat – sehr zur Freude von Bürgermeister Carsten Behnk, der als Schirmherr zusammen mit Jörg Hunke von den Eutiner Sportschützen die Siegerehrung vornahm. Bestes Männerteam der Betriebe waren Thomas Kohn, Dennis Gültzow und Dieter Stahl von der Firma Tesnau (269 Ringen).

48 Dreierteams mit insgesamt 137 Frauen und Männern nahmen an dem Wettbewerb auf dem Vogelberg nach vier Trainingswochen teil, es 35 Starter weniger als vergangenes Jahr. Für die 60. Veranstaltung nächstes Jahr hoffen die Sportschützen auf mehr Zuspruch. Das ist nach den Worten des Vorsitzenden Jörg Hunke erforderlich, wenn man die Aufgabenvielfalt des Spezialsportvereines halten wolle.

Bürgermeister Carsten Behnk sagte, er habe die Schirmherrschaft zwar von seinen Vorgängern geerbt, nehme diese aber gern wahr: „Die Eutiner Sportschützen aus 1954 richten im kommenden Jahr eine der ältesten Veranstaltung mit viel Zuspruch von Firmen und Feuerwehren aus. Da zeigen auch die über 70 gestifteten Sachpreise.“ Für eine Mitgliedschaft im Verein warb Jörg Hunke: „Leistungen von 49, mehrfach 48 und 47 Ringe zeigen, dass wir diese Laienschützen sofort sportlich einsetzen könnten.“

Bei den Frauen ging auch Rang zwei an die Stadtverwaltung (261 Ringen) vor der Gebäudemanagement SH (259). Das Eutiner Rathaus stellte auch die zweitbeste Männermannschaft (268 Ringe), Platz drei schaffte die Firma Cobobes (264).

Wie vor einem Jahr schossen bei den Hilfsorganisationen die Neudorfer Feuerwehrleute Stefan Zein, Manuela Erp und Ralf Klesny exakt 275 Ringe, es folgten die Trios der Wehren Gothendorf (273) und Groß Meinsdorf II (271). Wilhelm Boller, Rita und Volker Prehn von der Arbeiterwohlfahrt setzten sich wie 2016 bei den Vereinen mit 267 gegen den DARC Funkclub (251) und die Awo II (230) durch. Ein hohes Resultat erreichte mit 273 Ringen bei den „Spaßteams“ die Zahnarztpraxis Mick mit dem Chef Helge Mick, mit Manuela Erp und Ralf Klesny. Da war für den Pircher Club (261) und „Die drei Schützenbrüder“ (260) nichts zu gewinnen.

Auf 50 Meter erwiesen sich Evamaria Passarge vom GMSH Eutin und Ralf Klesny von der Wehr Neudorf mit jeweils 49 Zählern bei fünf Schüssen als beste Schützen. Da Klesny in der dritten Serie besser war, erhielt er auch den „Jürgen-Klees-Wanderpokal“, der an den verstorbenen Oberschießwart erinnert. Ralf Klesny war es auch, der noch einen Pokal in Empfang nahm, weil er mit 15 Schüssen auf 140 Ringe kam. Fast hätten ihn diesmal Evamarie Passarge und Jörg Domann vom Pircher Club (beide 139) die Wiederholung des Sieges aus 2016 vereitelt.

Schwach besucht war in diesem Jahr der Parallelwettbewerb der Luftgewehr-Auflagenteams, nur fünf Mannschaften (Vorjahr neun) nahmen teil. Die Entscheidung fiel knapp mit 298,4 zu 297,3 Zählern zugunsten der Wehr Groß Meinsdorf (Katrin und Matthias Kniejski sowie Nils Rave) vor der Awo Eutin, auf Rang drei lag die Wehr Eutin (285,3). Die Einzelwertung entschied Wilhelm Boller (101,3 Ringe) vor Nils Rave (101,01) und Katrin Kniejski (100,8) für sich.

Gut 80 Schützen erhielten neben den Pokalen und Urkunden in unterschiedlichen Klassen auch Sachpreise, die von Firmen und auch teilnehmenden Teams gestiftet worden waren. Die wertvollsten Sonderpreise wurden im Wettbewerb um die beste Zehn vergeben . Von 74 Startern schoss Kai Pries eine „Traumzehn“ mit dem elektronisch gemessenen Wert vier; mit dem bloßen Auge war diese vom Teiler sechs von Klaus-Peter Lundius und acht von Ralf Klesny kaum zu unterscheiden.

> Alle Resultate im Internet:

www.eutiner-sportschuetzen.de


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