Zentrale Notaufnahme eröffnet

Freuen sich auf die neuen Räume: Jan Klinkenstein (Mitte), Hans-Jürgen Andresen, Kaufmännischer Direktor der Sana-Klinik Oldenburg (2.v.re.), Olaf Hambach, Pflegedirektor der Sana Klinik Oldenburg (re.) und das Team der Zentralen Notaufnahme.
Freuen sich auf die neuen Räume: Jan Klinkenstein (Mitte), Hans-Jürgen Andresen, Kaufmännischer Direktor der Sana-Klinik Oldenburg (2.v.re.), Olaf Hambach, Pflegedirektor der Sana Klinik Oldenburg (re.) und das Team der Zentralen Notaufnahme.

Mehr Behandlungsräume, mehr Stellplätze für Krankenwagen, schnellere Übergaben: Sana investiert 1,8 Millionen Euro

shz.de von
30. August 2018, 11:07 Uhr

Die Sana-Klinik in Oldenburg eröffnet heute, 1. September, nach einem Jahr Bauzeit am offiziell ihre neue Zentrale Notaufnahme (ZNA). Die neuen Räume können von mehreren Rettungsfahrzeugen gleichzeitig angefahren werden, verfügen über deutlich mehr Quadratmeterfläche und sind mit modernsten medizinischen Geräten ausgestattet. Jeden Monat werden am Standort rund 1600 Notfallpatienten versorgt, mit steigender Tendenz. Die Sana-Klinik Oldenburg ist erste Anlaufstelle für Notfälle im nördlichen Teil des Kreises Ostholstein.

„Unsere neue ZNA sichert auch für die Zukunft eine verlässliche Notfallversorgung im Einzugsgebiet“, sagt Jan Klinkenstein, leitender Arzt der Notaufnahme. Die Zahl der Untersuchungs- und Behandlungsplätze wurde um fünf auf 16 erhöht. „Sechs davon sind mit Monitorüberwachung ausgestattet“, so Klinkenstein. Die Versorgung mit medizinischen Gasen wie Sauerstoff erfolge über neue mobile Deckenversorgungseinheiten. Für Rettungsfahrzeuge stehen gleich drei Stellplätze zur Verfügung. Das verkürzt die Übergabezeiten. Auch der Wartebereich bietet deutlich mehr Platz. Das entlastet die Flure.

Insgesamt hat Sana 1,8 Millionen Euro in die neue ZNA investiert. Sie befindet sich im Untergeschoss des 2017 fertiggestellten Anbaus direkt unter der erst vor wenigen Monaten eröffneten neuen Intensivstation.

„Sana hat sich zur medizinischen Versorgung in den ländlichen Regionen Deutschlands klar bekannt“, sagt Hans-Jürgen Andresen, kaufmännischer Direktor der Sana-Klinik Oldenburg. „Unsere Investitionen am Standort Oldenburg zeigen, dass wir dieses Versprechen einhalten. Die medizinische Versorgung wird mit der neuen ZNA weiter verbessert. Mit uns hat die Region einen starken Notfallversorger.“ Im Bereich der Notaufnahme ist auch die Anlaufpraxis untergebracht. In ihren abgetrennten Räumen werden weniger dringende Fälle außerhalb der üblichen Sprechzeiten niedergelassener Ärzte behandelt.


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