Zeitzeugin im Erzählcafé

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11. Mai 2015, 11:49 Uhr

Irmgard Helgesson, 1931 in Ahrensbök geboren, seit 1953 in Schweden lebend, ist die Tochter eines Vaters, der zu den ersten Häftlingen des frühen Konzentrationslagers in Ahrensbök gehörte. Im Rahmen des Erzählcafés, zu dem der Trägerverein der KZ-Gedenkstätte Ahrensbök am Sonnabend, 16. Mai, von 14 bis 16 Uhr einlädt, bietet ihr – bei Kaffee und Kuchen – die Gelegenheit, aus den Erinnerungen an die Zeit zu berichten. So wie bei Helgesson zuhause die „Schande“ der KZ-Haft verschwiegen wurde, blieb sie auch in anderen Familien lange ein Geheimnis. Erst Jahrzehnte später sind Kinder oder andere Angehörige bereit zu reden. Helgesson wird von Sohn und Tochter begleitet und bringt Fotos aus dem Familienalbum mit. Die Gedenkstätte an der Flachsröste 16 ist ansonsten jeden Sonntag von 14 bis 18 Uhr
geöffnet.


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